​Hertha BSC blickt auf eine eher durchwachsene Spielzeit zurück. Am Ende sprang für den Hauptstadtklub der zehnte Tabellenplatz heraus. Im Vorfeld der kommenden Saison ist Trainer ​Pal Dardai dennoch von der Qualität seiner Spieler überzeugt und äußerte sich in einem Interview über die Stärken der Neuzugänge und die Bedeutung der jungen Spieler im Kader.​


Mit der bisherigen Transferbilanz zeigte sich der Ungar zufrieden, auch wenn er sich darüber freut, dass man eventuell noch nachlegen kann. "Der Verlauf der Vorbereitung wird zeigen, ob und in welche Richtung wir noch mal tätig werden. Ich habe bisher jedenfalls noch nie gemeckert und hatte auch keinen Grund dazu, da ich mit unserem Manager ständig im Austausch bin", so der 42-Jährige gegenüber sport1.de.

Eines der neuen Gesichter bei den Berlinern ist Javairo Dilrosun, der ablösefrei von der U23 von Manchester City in die deutsche Hauptstadt wechselte. Für Dardai bringt der 20-Jährige eine neue Qualität in die Mannschaft. "Er versucht zum Beispiel viele Situationen im offensiven Eins gegen Eins aufzulösen. Aber er ist noch jung, kommt in ein anderes Land und muss sich erst einmal im Bundesliga-Fußball zurechtfinden. Das sollte man nicht vergessen", so der Fußballlehrer.


Angreifer Pascal Köpke wechselte für zwei Millionen Euro Ablöse von Erzgebirge Aue zu den Herthanern und soll die Lücke schließen, die durch den Abgang von Julian Schieber in Richtung Augsburg entstanden ist. Der 22-Jährige habe "sowohl in der 3. Liga als auch in der 2. Liga gezeigt, dass er Tore schießen kann" und soll nun zum "Bundesliga-Stürmer" weiterentwickelt werden. 


Neben den Neuzugängen sollen auch in der kommenden Spielzeit ​die jungen Spieler erneut viele Einsatzzeiten bekommen. Dabei erinnerte der Cheftrainer daran, dass bereits in der Vergangenheit "Spieler wie Niklas Stark, Davie Selke, Valentino Lazaro, Karim Rekik, Maximilian Mittelstädt, Jordan Torunarigha oder die Jungs aus der U19, allen voran Arne Maier", das Gesicht der Berliner prägten und dies auch in der Zukunft der Fall sein soll. Dies sei jedoch nur möglich, da "die Mischung mit den älteren, etablierten Gesichtern bei uns passt".