Zinedine Zidane wird nicht zu Juventus Turin zurückkehren und ab Oktober im Management tätig sein. Entsprechende Gerüchte dementierten sowohl ein Verantwortlicher der Bianconeri als auch das Umfeld des Franzosen. Der 46-Jährige will sich nach seinem Rücktritt als Trainer von Real Madrid eine Pause gönnen.


Bei ​Juventus Turin sind die Tifosi weiter ​außer Rand und Band. Cristiano Ronaldo trägt in den kommenden vier Jahren das Trikot der Bianconeri. Im Zuge der CR7-Verpflichtung war auch das Gerücht aufgekommen, ​Zinedine Zidane könnte nach Turin zurückkehrenLibertad Digital vermeldete am Dienstag, der 46-Jährige werde ab Oktober bei der Alten Dame als Sportdirektor-Assistent neben Fabio Paratici seinen Dienst antreten.

Zinedine Zidane of Juventus

Zidane (m.) zauberte fünf Jahre im Mittelfeld der Bianconeri


In Turin war Zidane einst als Spieler aktiv. Zweimal wurde er im Juve-Trikot zum Weltfußballer gekürt (1998, 2000) bevor er 2001 zu Real Madrid weiterzog. Bereits in der Vergangenheit wurde über eine Rückkehr des Franzosen nach Turin spekuliert. Bislang aber nur für den Posten als Trainer. Nun waren Gerüchte aufgekommen, Zidane könnte bei seiner alten Liebe ins Management wechseln.


Dementi von Klub und Zidane-Umfeld


Allerdings bleibt das wohl nicht mehr als ein Gerücht. "Diese Rolle gehört Pavel Nedved", wird eine Quelle aus der Juve-Führungsetage zitiert. Der 45-jährige Tscheche war wie Zidane selbst für Juve aktiv und gehört seit 2010 zu den Verantwortlichen des italienischen Rekordmeisters.


Aus dem Umfeld von Zidane soll ebenfalls ein Dementi erfolgt sein. "Das ist völlig falsch und wäre völlig unlogisch. Er hat eindringlich erklärt, dass er noch Zeit braucht", soll eine ungenannte Quelle gegenüber ​RMC erklärt haben. "Er macht sich darüber überhaupt keine Gedanken. Juventus ist gut aufgestellt", heißt es aus dem näheren Zidane-Umfeld weiter.

Im Mai war der Franzose nach zweieinhalb Jahren, neun Titeln und dem Hattrick in der Champions League als Trainer von ​Real Madrid zurückgetreten. Zidane erklärte damals, dass er sich nun etwas Zeit nehmen wolle und möglicherweise ein Sabbatjahr einlegen möchte. Die Spekulationen über ein Engagement bei Juve waren nach Ronaldos Wechsel in Gang getreten worden. Die beiden verband in Madrid eine vertrauensvolle Beziehung.