​Beim FC Arsenal läuft die Kaderplanung auf Hochtouren und die Anhänger der 'Gunners' erleben eines der aktivsten Transferfenster seit Langem. Unai Emery tüftelt eifrig an seinem Kader und leider muss der neue Trainer Abstriche machen, um eine gute Balance innerhalb des Teams zu finden. Opfer der neuen Ära könnten Danny Welbeck und David Opspina sein.


Der Spanier Unai Emery hat beim FC Arsenal einen guten Kader zur Verfügung, nachdem er wichtige Problemstellen behoben hat und bereits fünf Neuzugänge verpflichten konnte. Neben Uruguays Lucas Torreira, konnten auch Stephan Lichtsteiner, Sokratis Papastathopoulos, Mattéo Guendouzi und Bernd Leno von einem Wechsel nach London überzeugt werden. Bislang hat nur Arsenals langjähriger Publikumsliebling Jack Wilshere den Verein verlassen und weitere Spieler sollen folgen, um eine Balance innerhalb des Kaders zu gewährleisten.


Englands Danny Welbeck und Kolumbiens Nationaltorhüter David Ospina stehen wohl ebenfalls auf der Abschussliste. Der Verein konzentriert sich darauf, den Kader noch zu trimmen, nachdem rund 70 Millionen Pfund für Neuzugänge ausgegeben wurden. Die Ankunft von Torhüter Bernd Leno von Bayer 04 Leverkusen bedeutet, dass ein älterer Torhüter wahrscheinlich gehen wird und es wird davon ausgegangen, dass es Ospina und nicht Petr Cech treffen wird.

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David Ospina (l.) und Harry Kane (r.) kämpfen im Achtelfinale der WM um den Ball



Welbeck befindet sich nun im letzten Jahr seines Vertrages. Der Konkurrenzkampf in Arsenals Offensive ist härter denn je und Arsenal spielte am Samstag sein erstes Vorbereitungsspiel gegen Boreham Wood, in welchem Pierre-Emerick Aubameyang, Alexandre Lacazette und Henrikh Mkhitaryan allesamt Tore schossen und überzeugen konnten. Mesut Özil wird rechtzeitig für die Tour nach Singapur zurückkehren und natürlich auch um einen Stammplatz kämpfen. 


Welbeck hat nur 27 Tore in vier Jahren bei Arsenal erzielt und wird selbst wissen, dass er sich vorne gegen sehr starke Spieler durchsetzen muss und Spielzeit für ihn sehr rar werden könnte. Welbecks Vertrag läuft nur noch ein Jahr und bislang wurde ihm auch noch nichts Neues vorgelegt. Ein Verbleib ist damit unwahrscheinlich und Arsenal könnte mit einem Verkauf wieder ein wenig Geld in die Kassen spülen.