​Nach einer starken Saison, die am Ende mit dem Gewinn des DFB-Pokals gekrönt wurde, bereitet sich das Team von ​Eintracht Frankfurt unter dem neuen Trainer ​Adi Hütter derzeit mit Hochdruck auf die kommende Spielzeit vor. Angreifer Branimir Hrgota, der zuletzt eher selten zum Einsatz kam, soll den Verein jedoch noch vor Saisonstart verlassen. 


Der 25-Jährige machte bei der USA-Reise der Frankfurter zuletzt eigentlich keinen schlechten Eindruck, die sportliche Leitung scheint dennoch nicht zufrieden. Dabei kommt die Sprache immer wieder auf das größte Manko des Stürmers: seine Chancenverwertung. Gerade in dieser Kerndisziplin eines Offensivspielers wusste der Schwede zuletzt einfach zu selten zu überzeugen.

Unter Ex-Trainer Niko Kovac kam der Mittelstürmer in der vergangenen Saison lediglich auf acht Pflichtspieleinsätze für die 'Adler'. Eine direkte Torbeteiligung wollte dem gebürtigen Bosnier dabei jedoch nicht gelingen. Sein letztes Pflichtspieltor datiert daher auf den 13. Mai 2017. Alles keine guten Argumente für den immer härter werdenden Konkurrenzkampf bei der Eintracht, die mit ​Goncalo Pacienca bereits einen aussichtsreichen Neuzugang vorstellen konnte.


Obwohl der Vertrag von Hrgota noch bis 2019 läuft, deutet daher vieles auf einen Abgang des 1,85-Meter-Schlaks hin. Unlängst ließ er jedoch ein Angebot von Hannover 96 sausen, die sich mittlerweile mit Bobby Wood verstärkt haben. Geht es nach Sportchef Fredi Bobic, dürften die Tage des glücklosen Angreifers dennoch bald gezählt sein. "Branimir hatte in den zwei Jahren gute Phasen, aber zuletzt eine lange, wo er nicht gespielt hat. Er weiß, es werden mehr Stürmer kommen. Das Wichtigste für ihn: Er muss spielen. Ich rate ihm, zu wechseln!", so der 46-Jährige gegenüber der BILD. In den kommenden Tagen sucht der Manager daher das Gespräch mit Hrgota-Berater Drazan Gilja.