​Obwohl ​Simon Zoller in der abgelaufenen Saison beim ​1. FC Köln nicht immer die erste Wahl war, blieb der Angreifer den 'Geißböcken' auch nach dem bitteren Abstieg aus der Bundesliga treu. In der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit in der zweiten Liga zeigte der Deutsche zuletzt starke Leistungen. In einem Interview unterstrich der Stürmer nun, wie sehr er weiterhin für den 'Effzeh' brennt.


Lediglich kümmerliche zwei Treffer und eine Torvorlage gelangen dem 27-Jährigen in der vergangenen Saison. Bei 17 Einsätzen alles andere als eine stolze Bilanz. Dabei muss man aber auch festhalten, dass der gebürtige Friedrichshafener zwischenzeitlich von Oberschenkelproblemen ausgebremst wurde. Dennoch lagen ihm im vergangenen Winter Angebote von anderen Vereinen vor, nach kurzem Zögern bekannte er sich aber schnell zu den Kölnern.

"Nach ein, zwei guten Gesprächen mit den Verantwortlichen spürte ich das Vertrauen in mich. Das tat ehrlich gesagt sehr gut. Ich wollte unbedingt bleiben, ich habe unfassbar Lust auf den Verein. Wir haben hier noch ein bisschen was vor! Und ich sehe mich da durchaus in der Verantwortung", so der Mittelstürmer gegenüber der BILD.


Jetzt will der mittlerweile erfahrene Profi in der kommenden Spielzeit "eine tragende Rolle spielen" und keine "Saison auf der Tribüne" verbringen. Dass er von vielen Experten oftmals als erster Streichkandidat im Kader angesehen wird, ist längst nicht Neues mehr: "Ich war in den ersten drei Jahren jedes Mal der erste Spieler, der weggeschrieben wurde – und ich bin immer noch da. Im fünften Jahr – nicht, weil ich mich durchgewurschtelt habe. Unabhängig davon, ob Spieler dazu gekommen oder gegangen sind. Ich weiß, was ich kann – und was ich nicht kann."


Dass er dabei in der Vorbereitung zumeist als Außenbahnspieler eingesetzt wurde, stört den Rechtsfuß herzlich wenig. Wichtig sei lediglich, dass ihm das System des neuen Trainers ​Markus Anfang sehr entgegen komme. Das Wort Neustart will der Routinier dabei jedoch nicht in den Mund nehmen. "Man hat viel mehr Aktionen im Strafraum und Läufe in die Tiefe. Im Moment steht sehr viel System- und Taktikschulung auf dem Programm. Mir gefällt das, ich versuche mich anzubieten", so Zoller.