​Der SV Weder Bremen hat am heutigen Sonntag gleich zwei Testspiele absolviert. Dabei wurde die Spielzeit beider Partien auf 70 Minuten verkürzt. Einem 1:1-Unentschieden gegen den tschechischen Klub FK Pribram folgte ein 1:0-Sieg im Duell mit dem MSV Duisburg. Werder-Trainer Florian Kohfeldt zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. 


Im ersten Spiel gegen den tschechischen Erstligisten Pribram durfte die zweite Garde verstärkt durch Florian Kainz ran. Der 25-jährige Kainz führte die Mannschaft deshalb als Kapitän aufs Feld. Auch der schwedische Neuzugang Felix Bejimo, der für drei Millionen Euro von Djurgardens kam, spielte als Rechtsverteidiger 70 Minuten durch. Trotz des Unentschiedens zeigte die Werder B-Elf eine gute Leistung.

Bester Spieler im ersten Spiel gegen die Tschechen war neben Kainz der 18-jährige US-Stürmer Josh Sargent aus der zweiten Mannschaft des SV Werder. Dieser erzielte auch in der neunten Minute das einzige Bremer Tor. In der zweiten Halbzeit stellte Kohfeldt auf eine Dreierkette um, und Pribram kam besser in die Partie sowie nach 68 Minuten zum Ausgleich, dem späteren Endstand.


Im zweiten Spiel gegen Duisburg spielte dann die erste Elf Werders. Einzig die linke Verteidigerposition wurde durch den 21-jährigen Thore Jacobsen aus der zweiten Mannschaft bekleidet, da sich der schwedische Nationalspieler Ludwig Augustinsson nach seiner WM-Teilnahme noch im Urlaub befindet. Aber die Bremer Neuzugänge Martin Harnik und Kevin Möhwald waren bereits dabei. Stürmer Johannes Eggestein, Bruder von Maximilian Eggestein, erzielte in einer unterdurchschnittlichen ersten Halbzeit den einzigen Treffer des Spiels und war auffälligster Bremer. In der zweiten Hälfte stellte Kohfeldt wie auch schon im ersten Spiel auf Dreierkette um. Außerdem agierte Kapitän Max Kruse zunehmend eher als Zehner hinter den beiden Spitzen Harnik und Eggestein.

Am kommenden Freitag findet das nächste Testspiel für Werder gegen den Absteiger 1. FC Köln statt, ehe es am Samstag zu einem Vorbereitungsturnier in Essen geht. Dort trifft Werder auf Rot-Weiß Essen, Betis Sevilla und Premier-League-Klub Huddersfield Town mit dem deutschen Trainer David Wagner.