Einige Tage lang war Jean Michaël Seri bei ​Borussia Dortmund im Gespräch, doch eine Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers zerschlug sich - stattdessen erhielt der FC Fulham den Zuschlag. Ausschlaggebend hierfür sei eine Bitte der Schwarz-Gelben gewesen, die dem Spieler nicht wirklich gefallen haben soll.


Gerade im zentralen Mittelfeld wollten die Verantwortlichen des BVB in diesem Sommer einiges verändern und verpflichteten daher bereits Thomas Delaney von Werder Bremen. Nach der Rückkehr von Sebastian Rode ist der Konkurrenzkampf um einen Platz in der Zentrale groß, ​doch ​offenbar wollte man noch einmal zuschlagen und sich die Dienste von Jean Michaël Seri sichern.


Der 26-Jährige spielte seit 2015 für OGC Nizza, wo er in den vergangenen beiden Jahren gemeinsam mit Lucien Favre arbeitete. Unter dem neuen Dortmunder Trainer war Seri gesetzt und konnte seine Qualitäten voll ausspielen. Der 1,68 Meter große Ivorer ist nur schwer vom Ball zu trennen, sticht zudem durch seine gute Übersicht und sein Auge für den finalen Pass hervor. Seine offensive Veranlagung bescherten ihm allein in der abgelaufenen Saison zehn Vorlagen in 43 Einsätzen, hinzu kommen zwei Tore. 


Allerdings wurde vor wenigen Tagen offiziell, ​dass er sich dem Premier-League-Aufsteiger FC Fulham anschließen wird. Die Ablösesumme beläuft sich auf 30 Millionen Euro, der Vertrag läuft zunächst bis 2022. Dabei lag es offenbar an der mangelnden Geduld des Spielers, dass er sich doch nicht dem BVB anschloss.

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   Keine Geduld mehr: Seri wollte Nizza so schnell wie möglich verlassen


Wie die L'Equipe berichtet, hätten die Verantwortlichen der Borussia um Geduld gebeten, ehe der Transfer über die Bühne gehen sollte. Allerdings habe Seri nicht länger warten wollen und schloss sich daher kurzerhand Fulham an, ehe er noch länger in Nizza verweilt hätte. 


Für die Südfranzosen ist Jean Michaël Seri bereits der zweite schmerzvolle Abgang im Sommer. Vor wenigen Tagen wurde ebenfalls bekannt, ​dass Angreifer Alassane Plea für 23 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach wechselt. Die Mannschaft von Patrick Vieira verliert damit eine zweite wichtige Stütze, weshalb sich die Verantwortlichen nun auf die Suche nach einem Ersatz begeben müssen. Dafür haben sie jedoch aus finanzieller Sicht genügend Mittel zur Verfügung.