Der Trainerwechsel bei ​Real Madrid sorgt für Bewegung auf dem Transfermarkt, weshalb immer wieder Spekulationen um mögliche Verpflichtungen oder Abgänge im Raum stehen. Zuletzt machten auch Meldungen über den vermeintlichen Wunsch von James Rodriguez, zu den 'Königlichen' zurückzukehren, die Runde, Chancen auf eine Rückholaktion sind aber kaum gegeben.  Wie ​AS Colombia berichtet, sei ein Wechsel des 27-Jährigen "praktisch unmöglich."


Grund dafür sind die Vertragsmodalitäten, die Real Madrid und ​Bayern München im vergangenen Jahr ausgehandelt haben. Der Kolumbianer wurde zunächst für zwei Jahre ausgeliehen, im Gegenzug erhielten die Madrilenen eine Leihgebühr in Höhe von 13 Millionen Euro. Allerdings ist auch eine Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro festgeschrieben, die zudem einseitig verläuft.  

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  In der Causa James haben die Münchner das Heft des Handelns in der Hand


Soll heißen: Einzig und allein die Verantwortlichen des FC Bayern entscheiden, wie die Zukunft von James aussehen wird. Der Rekordmeister ist mit den Leistungen der damals versprochenen 'Granate' ​äußerst zufrieden, intern gilt es wohl als beschlossene Sache, dass im kommenden Sommer die festgeschriebene Summe nach Madrid überwiesen wird - wodurch James automatisch bis 2022 an den Verein gebunden wird. Auch bei den Fans sei er besonders beliebt, weshalb sein Trikot die höchsten Verkaufszahlen verzeichne.


Der Vater des offensiven Mittelfeldspielers ​wünscht sich derweil eine Rückkehr nach Madrid: "Er trägt Real in seinem Herzen. Ich würde es begrüßen, wenn er zu Real zurückkehrt. Mit der Ankunft von Julen Lopetegui sieht es danach aus, dass auch er attraktiven Fußball spielen lassen will, mit dieser Struktur könnte mein Sohn bei Real Madrid zu mehr Einsatzzeiten kommen."


Doch auch er wisse, dass sich James in München wohlfühle. Erst im Mai bekräftigte dieser, keine Gedanken an einen Wechsel zu verschwenden: "Es geht mir sehr gut. Es ist eine gute Liga in Deutschland, die Stadien sind voll. Ich hoffe, dass ich hierbleibe. Ich fühle mich sehr wohl."

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  Schon im Fall Robert Lewandowski machten die Bayern klar: Kein Spieler geht ohne unsere Erlaubnis


Zwar kann sich auf dem schnelllebigen Transfermarkt viel änder, doch spätestens seit dem vermeintlichen Wechselwunsch von Robert Lewandowski ist eines klar: Der FC Bayern lässt keinen seiner Stammspieler ziehen, egal was in den Medien publiziert wird. So handelt man bereits seit vielen Jahren, und so wird man auch im Fall James Rodriguez verfahren.