Seit Donnerstag verweilt Werder Bremen im österreichischen Zillertal, um sich auf die anstehende Saison vorzubereiten.Im Trainingslager sprach Trainer Florian Kohfeldt über die Ziele für die anstehende Saison, die der 35-Jährige höher stecken will, als es in der Vergangenheit der Fall war.


26 Spiele absolvierte Kohfeldt bislang als Trainer von Werder Bremen, elf Mal konnte sich die Mannschaft dabei drei Punkte sichern. Unter dem einstigen Nachwuchstrainer schafften die Bremer den Klassenerhalt, doch dieser soll auf Dauer nicht das Ziel sein: "Wir dürfen uns nicht damit abfinden, ein Verein zu sein, der immer nur gegen den Abstieg spielt. Wir müssen uns positive Ziele setzen", so der Trainer in einer Talkrunde mit den Fans am Rande des Trainingslagers.

Kohfeldt steht für mutigen Angriffsfußball, weshalb er sich auch beim Blick auf die Entwicklung des Vereins angriffslustig gibt: "Wir wollen uns positive Ziele stecken und diese dann auch mutig und mit vollem Einsatz verfolgen", was in seinen Augen besonders aufgrund der Verstärkungen in der Offensive realistisch erscheint. Rückendeckung erhielt er dabei von Sportchef Frank Baumann: "Florian Kohfeldt hat einen hohen Anspruch an die Mannschaft, aber das brauchen wir in dem Wettbewerb Bundesliga auch. Die Mannschaft ist dementsprechend ebenso anspruchsvoll."

Im Angriff wartet man noch auf die Rückkehr von Fin Bartels, der im Dezember vergangenen Jahres einen Achillessehnenriss erlitt. Zuvor erzielte der 31-Jährige, der seit 2014 für Werder aufläuft, zwei Tore und lieferte drei Vorlagen. Im Jahr davor kam er sogar auf insgesamt 17 Torbeteiligungen. Von einer Rückkehr ins Mannschaftstraining sei er allerdings "doch noch ein bisschen" entfernt. Zwar mache die Regeneration gute Fortschritte, doch Kohfeldt will seinem Schützling genügend Zeit geben, um fit zu werden. Ob Bartels in zwei Wochen oder gar erst in einem Monat zurückkomme, sei "total egal."