Beim FC Chelsea ist Eden Hazard der Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels, der Belgier könnte den Verein allerdings in den kommenden Wochen verlassen. Zuletzt wurde er immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht, doch wie der Journalist Kristof Terreur der belgischen Zeitung Het Laatste Niuews nun meldet, sei auch Erzrivale FC Barcelona interessiert und habe erste Gespräche aufgenommen.


Die Zukunft von Eden Hazard ist weiter ungewiss, und lässt derzeit viel Raum für Spekulationen. Der 27-Jährige spielt seit sechs Jahren für Chelsea, sein Vertrag läuft allerdings nur noch bis 2020. Die 'Blues' werden in Zukunft wohl kaum auf ihren Starspieler verzichten wollen, doch dieser kann sich laut ​Marca einen Wechsel zu Real Madrid vorstellen: "Wenn Real Madrid mich kaufen will, wissen sie, was zu tun ist." 

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  Bei der WM präsentiert sich Hazard mit bislang vier Torbeteiligungen in sehr guter Verfassung - folgt im Anschluss der Wechsel nach Spanien?



Bereits zuvor kritisierte er die Vereinsführung für ihre zurückhaltende Transferpolitik und forderte vehement Neuzugänge, um in der kommenden Saison wieder am Titelrennen in der Premier League teilnehmen zu können. Präsentiert wurde bislang noch niemand Neues, weshalb sich Hazard möglicherweise auf einen Wechsel einstellt.


Steigt Barca mit in den Poker ein?


Wie Kristof Terreur meldet, habe es bereits erste Gespräche zwischen Spieler und Verein gegeben, konkrete Verhandlungen seien dabei allerdings noch nicht zustande gekommen. Von Real habe es ebenfalls noch kein Angebot gegeben, doch möglicherweise wollen die ewigen Rivalen nun eine schnelle Lösung finden.

Dieses Unterfangen dürfte jedoch äußerst schwierig werden. Chelsea will Hazard auf keinen Fall verkaufen, allerdings scheint eine Vertragsverlängerung derzeit nicht aussichtsreich. Zudem sei der Wechselwunsch nicht so ausgeprägt, wie man zuletzt dachte: "Ich fühle mich bei Chelsea wohl, und bislang hat niemand ein Angebot für mich abgegeben", so Hazard laut Marca. Zwar sei es etwas Besonderes, im Dress von Real Madrid aufzulaufen, doch in Blau fühle er sich ebenfalls wohl, weshalb er sich einen Verbleib vorstellen könne.