​Sucht man nach einer Personalie, die die verkorkste vergangene Saison des ​Hamburger SV veranschaulicht, dann kommt man an Stürmer ​Bobby Wood nicht vorbei. Wie der gesamte Verein mit mächtig Ambitionen gestartet, konnte der Angreifer am Ende kaum etwas auf den Rasen bringen. Von seiner Leihe zu Hannover 96 erhofft sich der Stürmer nun eine Trendwende.


Im Sommer 2016 wechselte der US-Boy für vier Millionen Euro Ablöse von Union Berlin zum 'Bundesliga-Dino'. Nach neun Pflichtspieltreffern in seiner ersten Saison für die 'Rothosen' verlängerte man den Vertrag mit dem heute 25-Jährigen bis 2021, war man doch von den Qualitäten des Youngsters durchaus überzeugt. Diesen Eindruck konnte der 39-fache Nationalspieler aber zuletzt nicht mehr bestätigen und mit seinen zwei Treffern in 24 Bundesligaspielen den ersten Abstieg des Hamburger SV nicht verhindern.

Nun wurde der Mittelstürmer für ein Jahr nach Hannover ausgeliehen. In einem Gespräch mit dem kicker erläuterte Wood die Gründe für den Wechsel. Dabei erklärte er, dass sich vor allem 96-Trainer ​Andre Breitenreiter sehr um ihn bemüht habe. "Er hat sich um mich gekümmert, obwohl es sportlich nicht gut für mich gelaufen ist", so der Neu-Hannoveraner. Der 44-jährige Cheftrainer konnte dies bestätigen und unterstrich das "große Potenzial" des Neuzugangs.


Für seine Zeit in Niedersachsen hat sich der schnelle Offensivspieler einiges vorgenommen: "Ich will der Mannschaft helfen und möglichst viele Tore schießen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass ich nach Hannover gehen soll. Sportlich ist es der richtige Weg." Durch die Abgänge von Martin Harnik und Felix Klaus, dürfte der Amerikaner zumindest eine Chance erhalten, sich erneut zu beweisen.