Eigentlich wollte Yerry Mina den ​FC Barcelona nicht verlassen, doch nun macht der kolumbianische Innenverteidiger eine Rolle rückwärts: Wie die ​AS berichtet, sei der 23-Jährige einem Wechsel gegenüber nicht mehr abgeneigt, was wohl auch mit Clement Lenglet zusammenhängt.


"Für mich ist Barcelona das beste Team der Welt. Ich will Barcelona nicht verlassen und wollte es nie. Ich mag den Klub, die Stadt, die Leute, die Spieler, die dort spielen, alles" - mit dieser Aussage sorgte Mina Ende Juni für Verwunderung. Der Defensivspieler wechselte im Januar von Palmeiras Sao Paulo nach Barcelona, konnte sich dort allerdings nicht durchsetzen und durchlebte eine komplizierte Phase.


Während der Weltmeisterschaft zeigte er für Kolumbien ordentliche Leistungen, ​doch viel sollte sich an seiner Situation nicht ändern. Nachdem Mina zuletzt mit einem ​Wechsel zum FC Everton in Verbindung gebracht wurde, zeigte er sich bei einer Veranstaltung in Bogota wechselfreudig: "Derzeit bin ich in Barcelona glücklich. Aber ich würde gerne dort sein, wo ich Einsatzzeiten bekomme und wo man an mich glaubt."

Malaga v Barcelona - La Liga

       Wohin es Yerry Mina zieht, ist derzeit noch unklar. Allerdings will er seltener auf der Bank sitzen als noch in Barcelona.



Momentan sei er "total entspannt. Ich werde versuchen, immer das Beste für mich und mein Team zu geben, egal ob in Barcelona oder woanders", führte er fort. Allerdings offenbarte Mina auch, dass er sich bei 'Barca' nicht so glücklich fühlte, wie man es habe denken können. Zwar sei es "fantastisch", für diesen Verein aufzulaufen, doch der Traum entwickelte sich nach dem Wechsel eher zum Albtraum: "Es gab sehr schwierige Momente, in denen ich sehr traurig wurde. Ich hatte gehofft, es würde sich alles so entwickeln, wie ich es mir vorgestellt habe, aber so war es nicht. Manchmal fühlte es sich so an, als würde nichts funktionieren."


Mit der ​Verpflichtung von Clement Lenglet verschärft sich der Konkurrenzkampf um die Plätze in der Innenverteidigung, wobei die Chancen für Mina am schlechtesten stehen. Dennoch wünscht er dem Neuzugang viel Glück und sprach von einem Spieler, der alle Qualitäten besitze, die es benötige, um für einen Verein wie dem FC Barcelona aufzulaufen. "Alles, was ich jetzt tun kann, ist so viel von ihm zu lernen wie ich kann und ihm alles Glück der Welt zu wünschen."


Gerüchte, dass sich der Kolumbianer mit dem FC Everton über einen Wechsel einig sei, dementierte sein Berater umgehend.