​Die vergangene Saison von ​Borussia Mönchengladbach verlief ziemlich ernüchternd. Mit großen Ambitionen gestartet, verpasste man den Einzug in die Europa League doch recht deutlich. Auch der Angreifer Raffael konnte dabei nicht die Kohlen aus dem Feuer holen. Der neue Hoffnungsträger für die Offensive soll nun ​Alassane Plea werden, dessen Transfer wohl in Bälde über die Bühne geht. Angesichts der neuen Konkurrenz wird es Raffael aber keineswegs angst und bange.


Der Brasilianer ist mittlerweile ein echtes Urgestein der Bundesliga, bestritt er für seine Ex-Klubs Hertha BSC und FC Schalke 04 und nun schon seit fünf Jahren für die Borussen insgesamt 269 Spiele in der obersten deutschen Spielklasse. Auch in der vergangenen Saison war der 33-Jährige einer der Leistungsträger bei den 'Fohlen' und steuerte neun Treffer und zwei Torvorlagen bei. Dabei wurde er auch gelegentlich als Mittelstürmer eingesetzt, also in einer Rolle, die dem noch immer flinken Edeltechniker nicht unbedingt auf den Leib geschneidert ist.

Der anstehende Transfer von Plea, der als Sturmspitze eingeplant sein dürfte, bringt den Rechtsfuß daher nicht aus der Ruhe. In einem Gespräch mit der BILD zeigte er sich gar sehr selbstbewusst und versicherte, dass er sich "total fit" fühle. "Ich habe auf dem Rasen noch nicht gemerkt, dass ich älter oder irgendwie langsamer geworden bin. Mein Vertrag bei Borussia läuft bis 2019. Ich will aber auf jeden Fall noch länger spielen", so der Südamerikaner.


Dabei dürfte er darauf spekulieren, dass ihn sein Trainer ​Dieter Hecking in Zukunft wieder häufiger in seiner Paraderolle als hängende Spitze einsetzt, oder ihm zumindest mit dem voraussichtlichen Millionen-Neuzugang einen fähigen Partner in der vordersten Sturmreihe zur Seite stellt.