​​Borussia Dortmund steht nach einer durchwachsenen Saison vor einem Neuanfang. Mit Lucien Favre auf der Trainerbank wollen die Schwarz-Gelben an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Weltmeister Mario Götze soll bei diesem Vorhaben eine tragende Rolle einnehmen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hofft, dass der 26-Jährige unter Favre wieder zu alter Stärke zurückfindet.


"In dieser Saison war es einfach nicht der Mario Götze, den wir uns alle wünschen", begründete Bundestrainer Joachim Löw die Nichtnominierung von Götze für die ​Weltmeisterschaft in Russland. Der WM-Held von 2014 musste von zu Hause aus mit ansehen, wie die deutsche Nationalmannschaft in der Gruppenphase kläglich scheiterte. 


Der 26-Jährige nutzte die Sommerpause, um sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, präsentierte sich der Ex-​Münchner bei den ersten Trainingseinheiten unter Favre in beachtlicher Frühform. 

"Der neue Trainer wird versuchen, ihm massiv zu helfen. Und den Rest muss Mario machen", erklärte Watzke im Podcast Phrasenmäher der Boulevardzeitung. "Das ist auch klar: Es liegt bei ihm ganz bestimmt nicht am Wollen. Er ist sehr professionell, er macht und tut alles", betonte der BVB-Boss. Götze sei ein kluger Junge und wisse genau, um was es geht. 


"Er muss natürlich wissen: Das ist jetzt für ihn eine ganz entscheidende Saison. Er muss sich jetzt voll fokussieren", so der 59-Jährige. Watzke ist der Meinung, dass beim 63-fachen Nationalspieler "irgendwas fehlt". Dieses Problem könne Götze allerdings nur in Zusammenarbeit mit Cheftrainer Favre lösen. "Das müssen wir jetzt mal abwarten, ob das funktioniert", erklärte der Geschäftsführer.