Mikel Merino ist bereits seit einem Jahr nicht mehr bei Borussia Dortmund aktiv. Nach seinem Abgang im Sommer 2017 Richtung Newcastle United wurde er am heutigen Donnerstag an Real Sociedad weiterverkauft. Für die Schwarz-Gelben ist allerdings dieses Geschäft weiterhin relevant. 

​​In einem ​Interview vor über einem halben Jahr offenbarte nämlich Sportdirektor Michael Zorc, dass man auch von zukünftigen Transfers des spanischen Mittelfeldspielers profitieren wird. "Sollte er woanders richtig durchschlagen, ist der BVB weiter dabei. Wenn es so läuft, kann ich nicht viel Negatives an so einem Transfer finden, weil es eben nicht jeder bei uns schaffen kann", sagte er gegenüber Schwatzgelb.de.


Damit verteidigte der Kaderplaner damals den Abgang eines sehr talentierten Akteurs, der in Dortmund kaum Chancen erhielt, um sich unter Beweis zu stellen. Für den 22-Jährigen sprangen lediglich neun Einsätze unter dem damaligen Cheftrainer Thomas Tuchel heraus.


In der Premier League durfte er immerhin 25 Mal in der Liga spielen, nach einem starken Saisonbeginn verlor er jedoch in der Rückrunde seinen Stammplatz. In seiner Heimat wird er nun versuchen, erstmals in einer europäischen Top-Liga regelmäßig zum Einsatz zu kommen.


Merino wechselt laut dem Chronicle für eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von umgerechnet zwölf Millionen Euro. Damit verbuchen die 'Magpies' ein Transferplus von zwei Millionen Euro. Wie genau sich die Dortmunder an diesem Geschäft beteiligen und ob man auch von weiteren Transfers profitieren wird, hat Zorc derweil nicht erläutert.