​​Borussia Dortmund rüstet sicherheitstechnisch auf. Nach den Vorkommnissen im April 2017, als auf den Mannschaftsbus ein Anschlag verübt wurde, verstärken die Borussen mehr als ein Jahr später unter anderem die Wände des Gefährts – eine kostspielige Angelegenheit.


Nach Infos der BILD ließen die Schwarz-Gelben die Seitenwände des Busses mit schusssicherem Kevlar verstärken. Zudem wurden die Fensterscheiben durch Sicherheitsglas ersetzt. Maßnahmen, die so in der Bundesliga noch nicht vollzogen wurden, aber sinnvoll sind. Der gesamte Umbau des Busses kostet rund 140.000 Euro.


Anschlag der Grund


Einige Anhänger fragten sich bereits, warum Dortmund kein Panzerglas einsetzt. Das ist jedoch gesetzlich verboten, da dieses Material nicht eingeschlagen werden könne und so im Notfall keine Möglichkeit vorhanden wäre, den Bus zu verlassen.

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Attentäter Sergej W. gestand die Tat bereits


Am 11. April 2017 sollten die Borussen in der Champions League auf den französischen Topklub AS Monaco treffen. Nachdem sich das Team im Hotel traf, sollte es mit dem Bus in Richtung Signal Iduna Park gehen. 


Kurz nach der Abfahrt detonierten jedoch drei Sprengsätze, Scheiben gingen zu Bruch, der Bus wurde beschädigt. Durch die Explosion wurden ein Polizist und Ex-BVB-Star Marc Bartra verletzt. Nach der Tat wurde Attentäter Sergey W. festgenommen, vor Gericht gestand er bereits die Tat. Er sagte: „Ich bedauere mein Verhalten zutiefst.“