​Nach vierjähriger Abstinenz ist der ​1. FC Nürnberg zurück im deutschen Fußball-Oberhaus. Seit dem 3. Juli bereitet sich der Aufsteiger für die kommende Saison und die Mission Klassenerhalt vor. Kopfzerbrechen bereiten Cheftrainer Michael Köllner derzeit Sebastian Kerk und Tim Leibold.


Im vergangenen Sommer kehrte Kerk in die Frankenmetropole zurück. Nachdem der Offensivspieler bereits für eineinhalb Jahre vom ​SC Freiburg ausgeliehen war, wurde er dieses Mal für eine halbe Million Euro Ablöse fest verpflichtet. Der 24-Jährige sollte dabei mithelfen, den Aufstieg in die Bundesliga zu realisieren. Kerk feierte am ersten Spieltag einen Traumeinstand und bereitete beim 3:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern alle drei Treffer vor. 

Am dritten Spieltag zog sich der Ex-Freiburger ohne Fremdeinwirkung einen Achillessehnenriss zu und fiel für die restliche Saison aus. Seit der vergangenen Woche nimmt Kerk wieder am Mannschaftstraining teil. Nun droht dem gefühlten Neuzugang erneut eine Pause. Wie die Bild-Zeitung berichtet, musste der Linksfuß die Trainingseinheit am Dienstag wegen Leistenproblemen abbrechen. Die steigende Belastung scheint bei Kerk Spuren hinterlassen zu haben. Wie lange der 24-Jährige pausieren muss, ist nicht bekannt. 

1. FC Nuernberg - Team Presentation

Will in der neuen Saison wieder angreifen: Sebastian Kerk



Neben Kerk bereitet derzeit auch Leibold Sorgen. Beim Linksverteidiger ist möglicherweise eine alte Verletzung wieder aufgebrochen. In der Saison 2016/17 plagten den 24-Jährigen zunächst Adduktorenprobleme, die sich zu einer Schambeinentzündung verschlimmerten. Leibold bestritt in dieser Spielzeit nur zehn Ligaspiele. In der vergangenen Saison zählte der Flügelspieler zu den großen Dauerbrennern und verpasste nur zwei Partien. Es bleibt abzuwarten, wann der Defensivspieler wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren wird.