​Der Sportvorstand von Schalke 04 Christian Heidel hat nicht ausgeschlossen, dass noch Spieler der Verein verlassen könnten. Auch werde man weiter den Markt beobachten, als hätte Schalke noch keine neuen Spieler verpflichtet. Bisher haben sich die Knappen mit Salif Sané, Mark Uth, Omar Mascarell, Suat Serdar und Steven Skrzybski sehr effizient verstärkt. 


Durch die fünf Neuzugänge und die Rückkehr einiger Leihspieler besteht der Kader auf Schalke momentan aus 31 Profis. In einem vom Verein veröffentlichten Interview hat Sportvorstand Heidel deshalb betont, dass noch Abgänge folgen könnten und die Transferplanungen in beide Richtung noch nicht abgeschlossen seien.

Die Frage bei möglichen Transfers sei dabei in erster Linie, ob man auf eine bestimmte Situation, beispielsweise eine Verletzung oder einen Abgang, reagieren müsse. "Da würde ich niemals nie sagen, dass es völlig ausgeschlossen ist, dass ein Spieler uns noch verlässt. Das muss man abwarten", so Heidel. Man müsse auf solche Fälle vorbereitet sein, weshalb man den Markt weiter genau beobachte: "Wir arbeiten eigentlich so weiter, als ob wir noch keinen Spieler verpflichtet hätten."

Diese Aussagen des Schalker Sportvorstands deuten darauf hin, dass der eine oder andere Spieler S04 noch verlassen könnte. Dabei stechen vor allem Spieler ins Auge, die in der letzten Saison verliehen waren und mit denen nicht geplant wird, oder die sich in der vergangenen Saison unter Trainer Domenico Tedesco nicht durchsetzen konnten.

Definitiv keine Zukunft auf Schalke hat beispielsweise Ex-Kapitän Benedikt Höwedes, der nicht beim Trainingsauftakt dabei war und auch nicht an der zehntägigen China-Reise der Mannschaft teilnahm. Stattdessen befindet sich der 30-Jährige erst Recht nach der Schalker Verpflichtung von Innenverteidiger Salif Sané auf der Suche nach einem neuen Verein. 


Johannes Geis trainiert zur Zeit mit der Mannschaft und zeigt dabei gute Leistungen, allerdings wurde der 24-Jährige bereits im letzten Sommer von Tedesco aussortiert und anschließend nach Sevilla verliehen. Auf Geis' Position im zentralen Mittelfeld herrscht nach den Transfers von Mascarell und Serdar eine hohe Konkurrenz, sodass ein Verbleib auf ​Schalke unwahrscheinlich scheint. 


Und auch Stürmer Franco di Santo dürfte Schalke bei einem entsprechenden Angebot noch verlassen. Nach der Verpflichtung von Mark Uth verfügt man mit dem letztjährigen 14-fachen Bundesliga-Torschützen sowie Stammspieler Guido Burgstaller, den jungen Breel Embolo und Cedric Teuchert über einige Optionen für das Sturmzentrum. Di Santo gehört auf Schalke zu den Topverdienern und wäre damit ein geeigneter Kandidat für einen Abgang.