​Werder-Legende Thomas Schaaf wurde am Mittwochnachmittag als Technischer Direktor bei den Grün-Weißen vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz äußerte sich Schaaf zu mehreren Themen und stellt klar, dass er nicht als Trainer zur Verfügung steht.


Seine Aufgabe ist es, den Verein neu aufzustellen. Einheitlich, strukturiert mit erkennbarem Erfolg. "Wir wollen herausstellen, wofür Werder steht, für welche Philosophie. Wir wollen die Ausrichtung der Trainingsarbeit noch stärker auf unsere Spielart zuschneiden, die Durchlässigkeit und die Verbindung in den Profibereich verbessern", erklärte der neue Technische Direktor.


Kein Trainer-Job


Trotz dieser Vorstellungen des ehemaligen Erfolgstrainers der Hanseaten möchten die Fans Schaaf am liebsten als Trainer an der Seitenlinie im Weserstadion sehen. Nicht jetzt, da Florian Kohfeldt gute Arbeit leistet, aber irgendwann später. Schaaf sagte dazu: "Im Moment stehe ich als Trainer nicht zur Verfügung. Weder intern bei Werder noch extern für andere Vereine.“

SV Werder Bremen - Training and Press Conference

War mit Werder einige Jahre in der Champions League: Thomas Schaaf


Und dennoch soll es für ihn die Möglichkeit gegeben haben, einen neuen Job als Trainer anzunehmen. Hoch dotiert, bei guten Klubs. "Ich bin nicht derjenige, der dahin geht, wo es das große Geld gibt. Viel wichtiger ist mir die Aufgabe, dass ich etwas bewegen kann", so Schaaf, der die Herzen der Werder-Anhänger mit diesen Aussagen wohl höher schlagen lässt. Und bewegen bedeutet: sportlicher Erfolg. Der soll in den nächsten Jahren wieder einkehren. „Insgesamt wollen wir den Verein gesund aufstellen, um so stark wie es nur geht zu sein und möglichst an die Ränge heranzukommen, bei denen es um internationale Begegnungen geht“, betont Schaaf und beendete die Konferenz - jedem Bremer ging in dieser Zeit wohl das Herz auf.