Nach nur einem Jahr bei ​Werder Bremen zog Ishak Belfodil zum Ligakonkurrenten TSG Hoffenheim weiter. Der Angreifer wurde in seinen letzten Wochen am Osterdeich hart kritisiert und versucht nun, die Situation aufzuklären.


Ishak Belfodil wehrt sich gegen die negative Stimmung, die in seinen letzten Zügen bei Werder Bremen gegen ihn gemacht wurde. „Nachdem man mitbekommen hat, dass mein Weg wahrscheinlich nicht in Bremen weitergeht, sind viele negative Sachen medial herausgekehrt worden. Davor hieß es, alles sei super“, sagt Belfodil im Gespräch mit dem kicker.


Erst als der Angreifer gesagt habe, dass er nicht in Bremen bleibe, sei große Kritik aufgekommen. Belfodil war für eine Saison von Standard Lüttich an den SV Werder verliehen, konnte in Bremen aber nicht entscheidend von sich reden machen. Der 26-Jährige habe kein schlechtes Gewissen, „weil ich immer versucht habe, meine Arbeit zu machen“.

SV Werder Bremen v RB Leipzig - Bundesliga

Ishak Belfodil (l.) blieb hinter den Erwartungen zurück



Nur vier Tore in 26 Spielen waren den Bremer Verantwortlichen letzten Endes zu wenig für eine Festverpflichtung des Algeriers. „Ich habe mich mit Mannschaft und Trainer super verstanden, eigentlich auch mit Frank Baumann“, sagt er rückblickend. „Ich glaube, es gab Missverständnisse ​zwischen ihm und meinem Berater. Ich hatte mit dieser Situation nichts zu tun.“


Lüttich habe Belfodil behalten wollen, Bremen auch. Der Stürmer glaube nicht, dass Vereine einen schwierigen Typen behalten wollen. „Ich habe null komma null Probleme mit Bremen, sondern respektiere den Verein und bin den Leuten dankbar.“ In Hoffenheim, das 5,5 Millionen Euro Ablöse zahlte, ​unterzeichnete Belfodil einen bis 2022 datierten Vierjahresvertrag.