Dem Hamburger SV ging mit der Verpflichtung von Mohamed Salah der wohl größte Coup der Vereinsgeschichte durch die Lappen. Der ehemalige Bundesligist versuchte es gleich dreimal bei dem Ägypter, erfolgreich waren die Rothosen aber kein einziges Mal.


Drei Versuche startete der ​Hamburger SV, sich die Dienste von Mohamed Salah zu sichern. Erstmals wagte sich Oliver Kreuzer, ehemaliger Vorstand Sport, im Januar 2014 an eine Verpflichtung. Salah stand damals noch beim FC Basel unter Vertrag.


„Sein Berater Sascha Empacher, den ich sehr gut kenne, empfahl mir Salah damals. Ich guckte ihn mir dreimal in Basel an und wollte ihn verpflichten“, so Kreuzer in der Sport Bild. „Damals war er noch kein Knipser, sondern ein Vorbereiter. Der Transfer scheiterte leider, weil kein Geld in der Kasse war.“

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Keine WM-Chance: Ägypten mit Mohamed Salah


Vom Schweizer Serienmeister aus ging es für Salah schließlich zum ​FC Chelsea, der 16,5 Millionen Euro für den ägyptischen Nationalhelden bezahlte. Der HSV ließ jedoch nicht locker. Bei den Blues kam Salah nicht zum Einsatz, weswegen Kreuzers Nachfolger Peter Knäbel 2015 zweimal versuchte, Salah per Ausleihe nach Hamburg zu holen – wiederum vergebens.


Im Sommer vergangenen Jahres zog es Salah zum ​FC Liverpool. Bei den Reds stieg er zum absoluten Superstar auf, erzielte insgesamt 44 Tore (16 Vorlagen) in 52 Einsätzen. Mit Ägypten enttäuschte er aber bei der WM. In Gruppe A war für die Pharaonen mit null Punkten als Tabellenletzter das Turnier vorzeitig beendet.