Im Sommer 2016 kam André Schürrle als absoluter Wunschspieler von Thomas Tuchel zu ​Borussia Dortmund. An der Strobelallee angekommen wusste der Weltmeister von 2014 (auch aufgrund von Verletzungen) nur in den seltensten Fällen zu überzeugen. Während sein Verkauf im Sommer als möglich beschrieben wurde, scheint ein Verbleib ebenfalls denkbar.


Borussia Dortmund geht in diesem Sommer noch ein echter Mittelstürmer ab, ein richtiger Knipser. Pierre-Emerick Aubameyang hat den BVB im vergangenen Winter zum ​FC Arsenal verlassen, Michy Batshuayi kehrte nach halbjähriger Leihe zum ​FC Chelsea zurück. Ob sich Dortmund noch mal einen neuen Stürmer zulegt, ist derweil offen.


„Wir müssen es beherrschen, dass wir sehr, sehr hoch spielen. Gleichzeitig müssen wir auch kontern können. Eine Mannschaft, die nicht kontern kann, ist keine große Mannschaft“, lauten die Ansprüche des neuen Trainers Lucien Favre, dessen erste Option in der Sturmmitte laut Sport Bild Maximilian Philipp ist.

FSV Zwickau v Borussia Dortmund - Friendly Match

Könnte beim BVB bleiben: André Schürrle



Der ehemalige Freiburger hatte in der Vorsaison enormes Pech, fiel aufgrund einer Patellasehnenluxation gleich mehrere Monate aus. In den letzten Wochen unter Peter Stöger spielte Philipp in der Sturmspitze, erzielte dabei zwei Tore in drei Ligaspielen. Und Favre präferiert für die neue Saison offenbar dieselbe Lösung.


Wird der BVB in diesem Sommer tatsächlich nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig und sichert sich keinen neuen Knipser, ist gemäß dem Fachmagazin ein Verbleib von André Schürrle wahrscheinlicher. Kommt das Thema Abgänge zur Sprache, ist Schürrle einer der Namen, der immer wieder ganz oben geführt wird.


Swansea-Leihe platzte


Schon im Winter wurde fleißig über Schürrles Zukunft gemutmaßt. Eine Leihe in die Premier League (heiß soll es vor allem mit Swansea City gewesen sein) ​platzte im letzten Moment. Vom Engagement Favres könnte nun auch der 57-malige deutsche Nationalspieler profitieren.