​Die Verantwortlichen von ​Eintracht Frankfurt sind auf der Suche nach Verstärkungen für das defensive Mittelfeld in Spanien fündig geworden. ​Lucas Torró wurde für 3,5 Millionen Euro Ablöse von ​Real Madrid verpflichtet. In einem Interview sprach der 23-jährige Spanier über den Wechsel und seine persönlichen Ziele für die kommende Saison.


In der vergangenen Spielzeit lief Torró für den spanischen Zweitligisten CA Osasuna auf, wo er unumstrittener Stammspieler war. Mit seinen guten Leistungen weckte der Defensivspieler nicht nur das Interesse der Frankfurter. "Ich hatte auch Angebote aus der Primera Division, aber ich hatte bei Frankfurt das beste Gefühl", wird der Neuzugang in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage zitiert. 


"Ein weiterer Faktor war, dass die deutsche Spielart mir sehr entgegen kommt. Es ist alles sehr schnell und es geht zur Sache", erklärte der 23-Jährige, der sich selbst als klassischen Sechser sieht. "Ich spiele gerne auf der Sechs und möchte dem Team so eine gewisse Balance geben", gab Torró zu Protokoll. "Ich kann aber auch kreativ nach vorne sein."

Der Spanier ließ zudem verlauten, dass er sich mit seinem Landsmann Omar Mascarell, der die Hessen Richtung ​Schalke 04 verlassen hat, ausgetauscht hat. "Ich wollte von ihm wissen, wie es ihm ergangen ist, als er diesen Schritt gegangen ist. Von der Sprache über die Kultur - ich wollte alles wissen", betonte der Defensivspieler. Für den Neuzugang sei es sehr hilfreich, dass sich im Frankfurter Kader viele spanisch sprechende Profis wiederfinden. "Nichtsdestotrotz möchte ich die deutsche Sprache schnell lernen", sagte Torró.

Ein Saisonziel wollte der Neuzugang noch nicht ausgeben, da es dafür noch zu früh sei. "Persönlich möchte ich mich als Fußballer weiterentwickeln. Ich hatte zuletzt zwei sehr gute Jahre, in denen ich viele Spiele bestritten habe. Und ich hoffe, dass es für mich so weiter geht. Ich weiß auch, dass es ein großer Karrieresprung ist, aber ich möchte an mir arbeiten", erklärte der Rechtsfuß, der von seinem neuen Arbeitgeber schwärmte: "Eintracht Frankfurt ist nicht nur ein Traditionsverein, sie spielen auch in einer der stärksten Ligen weltweit und hier möchte ich mich behaupten."