​​Borussia Mönchengladbach lässt im Werben um Mittelstürmer Alassane Pléa nicht locker. Nachdem der französische Erstligist OGC Nizza zuletzt zwei Angebote der 'Fohlen' abgelehnt hatte, soll Sportdirektor Max Eberl nun noch einmal nachgelegt haben. Medienberichten zufolge befindet sich der Transfer auf der Zielgeraden.


Die Stürmersuche der Gladbacher zieht sich mittlerweile über mehrere Wochen hin. Eberl hatte zunächst seine Fühler nach Niclas Füllkrug ausgestreckt, schaffte es mit mehreren Angeboten allerdings nicht, den Mittelstürmer von ​Hannover 96 loszueisen. Einen passenden Ersatzkandidaten haben die 'Fohlen' in Frankreich beim Erstligisten OGC Nizza ausgemacht. Der Pléa-Poker zieht sich jedoch seit geraumer Zeit hin. 


Der 25-Jährige favorisiert dem Vernehmen nach einen Wechsel an den Niederrhein. Bislang konnten sich die beiden Klubs allerdings nicht auf eine Ablöse einigen. Ende Juni berichtete die französische Zeitung L’Equipe, dass auch ​ein zweites Angebot der Borussia abgelehnt wurde. Knapp 20 Millionen Euro soll der Bundesligist für den Angreifer geboten haben. In der vergangenen Woche schien der Transfer endgültig geplatzt zu sein. 

Mit ​Tottenham Hotspur stieg zudem ein englisches Schwergewicht in den Pléa-Poker ein. Der kicker vermeldete vor wenigen Tagen, dass Nizza die Verhandlungen mit den 'Fohlen' wieder aufgenommen hat. Laut Informationen des französischen Onlineportals Le 10 Sport hat Eberl sein Angebot noch einmal erhöht. Demnach bietet die Borussia nun 23 Millionen Euro Ablöse für den Mittelstürmer und nähert sich damit der ​Schmerzgrenze der Franzosen (25 Millionen Euro) weiter an.


Wie L’Equipe kürzlich berichtete, steht der Transfer unmittelbar vor dem Abschluss und soll in den nächsten 48 Stunden über die Bühne gehen. Pléa wäre im Falle eines Wechsels der teuerste Neuzugang der Gladbacher Vereinsgeschichte. Mit dem ​bevorstehenden Verkauf von Innenverteidiger Jannik Vestergaard sollten die 'Fohlen' die Ablöse für den Mittelstürmer decken können.