​Von Woche zu Woche wird Jean Michaël Seri medial bei einem anderen Verein untergebracht. Erst war es der FC Barcelona, jetzt sind es die Londoner Klubs FC Arsenal und FC Chelsea, mit denen er angeblich schon vor Ort gesprochen hat. Mit ​Borussia Dortmund wurde der ivorische Nationalspieler in der Vergangenheit ebenfalls in Verbindung gebracht, wegen der Ankunft von Thomas Delaney dachte man aber, dass man dieses Thema abschließen kann. Scheinbar haben die Schwarz-Gelben aber diese Personalie noch nicht zu den Akten gelegt. 

​​Laut dem englischen Guardian führt der Bundesligist derzeit Gespräche mit OGC Nizza über eine Verpflichtung von Seri, dessen Vertrag in Frankreich bis 2019 läuft. Die Blues vom FC Chelsea, denen zuletzt konkretes Interesse nachgesagt wurde, unternahmen derweil bislang keine weiteren Bemühungen. An der Stamford Bridge wurde ohnehin bislang kein einziger Neuzugang für die neue Saison eingetütet. Durch die Aufenthaltsprobleme von Besitzer Roman Abramowitsch hat der Klub Schwierigkeiten, an neue Gelder zu kommen. 


Seri hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro in seinem Vertrag. Trotz der zahlreichen Interessenten wird wahrscheinlich kein Verein diese Summe zahlen. Für die Dortmunder wäre ein Transfer ebenfalls nur unter besonderen Umständen sinnvoll.


Sollte man sich im defensiven Mittelfeld von mehreren Spielern noch trennen, zum Beispiel Nuri Sahin und Sebastian Rode, wäre ein neuer Mann vielleicht vonnöten. Allerdings könnte man das Geld wahrscheinlich für die Verpflichtung eines Mittelstürmers oder Außenverteidigers besser gebrauchen.


Nachvollziehbar ist das Interesse jedenfalls allein aufgrund der Tatsache, dass mit Lucien Favre in diesem Sommer Seris ehemaliger Nizza-Trainer in Dortmund anheuerte. Die spielerische Klasse kann man dem 26-jährigen zentralen Mittelfeldspieler ebenfalls nicht absprechen. 


Seri wurde zur Klubsuche vom Training des Ligue-1-Klubs freigestellt. Ein Meeting mit den Verantwortlichen des BVB wurde für diese Woche anberaumt. Das vereinsnahe Medium Nice Matin vermeldet ebenfalls, dass sich die Borussen ernsthafte Chancen auf eine Verpflichtung ausrechnen können. Laut France Football laufen allerdings derzeit auch fortgeschrittene Verhandlungen mit dem FC Fulham, der angeblich als Ablösesumme 20 Millionen Euro bietet.