​Am vergangenen Samstag war für die schwedische Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale Endstation. In Samara mussten sich ​die Skandinavier England mit 0:2 geschlagen geben. Werder-Linksverteidiger Ludwig Augustinsson wusste beim Turnier mit guten Leistungen zu überzeugen. Der Berater des schwedischen Nationalspielers hat in den letzten Tagen möglicherweise einige neue Angebote erhalten. 


Augustinsson war einer von insgesamt drei Bundesliga-Spielern (Emil Forsberg, ​RB Leipzig und Albin Ekdal, ​Hamburger SV), die im schwedischen WM-Aufgebot standen. Der 24-Jährige verpasste keine einzige Spielminute und erzielte im letzten Gruppenspiel ​beim 3:0-Erfolg gegen Mexiko sein erstes Länderspieltor. Dem Vernehmen nach zeigten bereits vor der WM einige Klubs Interesse am Linksverteidiger. Nach den überzeugenden Vorstellungen in Russland dürfte der Interessentenkreis deutlich größer geworden sein. 

Gegenüber der schwedischen Boulevardzeitung Expressen ließ der Defensivspieler verlauten, dass sein Berater sich zeitnah mit ihm zusammensetzen will. "Mein Berater hat gesagt, er hätte Dinge, die er mir erzählen wolle. Ich weiß nicht, was es ist", erklärte der Linksfuß. "Und das bedeutet nicht, dass ich gehen werde. Es könnte auch sein, dass es Gespräche mit Bremen sind und sie wollen, dass ich bleibe", führte Augustinsson weiter aus. 

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Ludwig Augustinsson (l.) im Zweikampf mit Englands Raheem Sterling


Angesichts der guten Leistungen bei der WM dürften sich wohl neue Interessenten gemeldet haben. Der Linksverteidiger steht angeblich bei einigen Klubs aus der Premier League (u. a. FC Fulham und FC Watford) auf dem Zettel. Bei ​Werder Bremen ist der Defensivspieler vertraglich noch bis 2021 gebunden. Daher haben die Grün-Weißen alle Trümpfe in der Hand. Bei einem hohen Angebot würden die Norddeutschen dem 24-Jährigen wohl die Freigabe erteilen.