In der abgelaufenen Rückrunde kam Alexander Esswein kaum zum Einsatz. Eine vorzeitige Flucht vor der Konkurrenz und ​Hertha BSC kommt für ihn aber nicht in Frage, der Flügelstürmer stellt sich der Herausforderung.


Während seines Sommerurlaubs hatte Alexander Esswein Zeit, um den Kopf frei zu kriegen. Das war von aller höchster Güte, schließlich lief vor allen Dingen die vergangene Rückrunde so gar nicht nach dem Gusto des Offensivspielers. Gerade mal viermal kam er zum Einsatz, darunter ein Spiel von Beginn an.


Esswein zeigt sich freilich unzufrieden mit seiner Situation beim BSC, ein Wechsel im Sommer spielt in den Gedankengängen des 28-Jährigen aber keine Rolle. „Ich bin keiner, der nach drei schwierigen Monaten zu seinem Berater rennt und sagt: such’ mir was Neues“, erklärt er seine Gefühlslage im kicker.

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Alexander Esswein will sich durchbeißen



Viel einfacher wird es für Esswein in der kommenden Saison aber nicht. Der Flügelstürmer konkurriert auf den Außenbahnen weiterhin mit Mathew Leckie und Valentino Lazaro. Hinzugekommen sind die ambitionierten ​Javairô Dilrosun und der vom Nachwuchs aufgerückte Dennis Jastrzembski.


„Alex muss einen neuen Anlauf nehmen“, bezieht Manager Michael Preetz Stellung. Der Sportchef weiß gleichwohl aber auch, „dass die Konkurrenz nicht kleiner wird, ist auch klar“. Esswein muss sich also ranhalten, um in der neuen Saison wieder öfter zum Einsatz zu kommen. Sein Vertrag in Berlin läuft noch zwei Jahre.