​Borussia Dortmund sucht seit dem Abgang von Thomas Tuchel einen ädaquaten Trainer; die Projekte Bosz und Stöger liefen nicht so wie geplant. Am Freitag stellten die Borussen nun ihren neuen Trainer Lucien Favre vor. Der Schweizer soll beim BVB vier Millionen Euro jährlich kassieren.


Im Mai klappte das Vorhaben Favre im zweiten Anlauf: Borussia Dortmund bestätigte die Verpflichtung von Lucien Favre und stattete den Schweizer mit einem Vertrag bis 2020 aus. "Borussia Dortmund zu trainieren, ist eine reizvolle Aufgabe, die ich sehr gerne übernehme. Ich möchte den Verantwortlichen für das Vertrauen in meine Person danken. Der BVB zählt zu den interessantesten Klubs in ganz Europa, dazu freue ich mich auf die Rückkehr in die Bundesliga", erklärte Favre bei der Bekanntgabe seiner Verpflichtung. 


Die Anstellung des Schweizers kostet die Schwarz-Gelben allerdings auch eine stattliche Summe. So soll Favre laut Informationen der Bild vier Millionen per annum verdienen. Um ihn aus Nizza zu verpflichten, hat den Verein weitere drei Millionen Euro Ablöse gekostet.

Borussia Dortmund Unveils New Signing Head Coach Lucien Favre

Borussia Dortmund und Lucien Favre freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit



Auf der gestrigen Pressekonferenz wurde Favre nochmals offiziell vorgestellt und die Verantwortlichen sprachen unter anderem neben den Ambitionen des Vereins, auch über die Kaderplanung. "Wir brauchen zwei Transferperioden, um das Gerüst der Mannschaft so abzubilden, wie wir es wünschen. Das kann man nicht in einem Rutsch machen. Dafür ist der Markt zu überhitzt", so Hans-Joachim Watzke.


Michael Zorc ist der Meinung, dass eine Kaderjustierung noch von Nöten sei, um optimale Voraussetzungen für die kommende Saison zu haben. "Wir sind uns einig, dass ein kleinerer Kader wünschenswert wäre“, so Zorc. Unabdingbar, ist allerdings die Verpflichtung eines neuen Stürmers und Lucien Favre ist sich dessen bewusst: "Wir diskutieren jeden Tag. Es wird sicherlich in die ein oder andere Richtung Bewegung geben, aber Genaueres wissen wir noch nicht. Als Trainer muss man sich jedoch immer anpassen können."