Das Rennen um Wunschstürmer Alassane Pléa entwickelt sich für Gladbach zur Achterbahnfahrt. Nach zunächst abgebrochenen Verhandlungen schien der 25-Jährige bereits im Anflug auf den Borussia-Park zu sein. Während Newcastle United das Rennen um Pléa wohl verloren hat, erscheint plötzlich ein weitaus prominenterer Klub aus der Premier-League auf der Bildfläche.


Die Suche nach einem Mittelstürmer von ​Borussia Mönchengladbach nimmt immer kuriosere Züge an. Die Fohlen sind offenbar dazu bereit, für ihren Wunschkandidaten eine vereinsinterne Rekord-Ablöse zu zahlen. Auf der Liste ganz oben stand lange Zeit Niklas Füllkrug - doch auch ein ​Angebot von gut 20 Millionen Euro konnte ​Hannover 96 nicht davon überzeugen, den 14-Tore-Stürmer ziehen zu lassen.


Deshalb konzentriert man sich am Niederrhein nun auf den Transfer von Alassane Pléa. 16 Tore gelangen dem 25-jährigen Franzosen in der abgelaufenen Saison in der Ligue 1 für OGC Nizza. Auch für Pléa dürften mindestens 20 Millionen Euro fällig werden. Das Problem: Um den ehemaligen U21-Nationalspieler ist ein regelrechtes Wettbieten entstanden. Härtester Konkurrent schien bislang ​Premier-Le​ague-Klub Newcastle United zu sein. Die Megpies haben sich im Rennen um den Angreifer aber wohl zu viel Zeit gelassen und wollten die Ablöse drücken. Wie der Telegraph berichtet, wird Pléa nicht nach Newcastle wechseln - obwohl das Team von Trainer Rafael Benitez ursprünglich Pléas Wunschziel gewesen sein soll.

Stattdessen vermeldete der kicker, dass die ​zunächst abgebrochen Verhandlungen mit Gladbach wiederaufgenommen worden seien. Demnach ​wolle Pléa nun unbedingt zu den Fohlen in die Bundesliga wechseln. Mit Nizza sei soweit auch alles schon geklärt, lediglich letzte Vertragsdetails müssten ausgehandelt werden.

Tottenham bringt Gladbachs Pléa-Deal ins Wanken


Glaubt man allerdings den Berichten aus England, könnte der Pléa-Deal erneut ins Wanken geraten. Denn mit den ​Tottenham Hotspur erscheint plötzlich ein neuer, äußerst prominenter Konkurrent auf der Bildfläche. Bei den Spurs hätte der Franzose im kommenden Jahr die Möglichkeit in der Champions League zu spielen, wäre hinter England-Kapitän Harry Kane aber wohl nur Backup. Zudem soll Tottenham nicht nur Pléa auf der Stürmer-Liste haben.


Die Nizza-Verantwortlichen könnten den Poker dennoch neu eröffnen und den Preis für ihren begehrten Angreifer weiter nach oben treiben. Der Telegraph schreibt von 30 Millionen Euro, die die Südfranzosen bereits fordern. Eine Summe, bei der Gladbach wohl abwinken müsste. Es bleibt abzuwarten, ob Tottenham wirklich ernst macht - falls ja, hätten die Fohlen wieder deutlich schlechtere Karten.