​Eintracht Frankfurt konnte vergangene Saison unter Niko Kovac große Erfolge feiern. Mit dem Sieg im DFB-Pokal sind die Adler direkt für die Europa League qualifiziert. Internationale Wettberwerbe erfordern allerdings einen breiten Kader und Frankfurt ist bereits eifrig mit Transfers beschäftigt.


Nun könnte die SGE ​neben Evan Obite N’Dicka noch einen weitereren Franzosen verpflichten. Die belgische Zeitung La Dernière Heure berichtet, dass sich ​Frankfurt in Gesprächen mit dem belgischen Erstligisten VV St. Truiden über einen Transfer von Rechtsverteidiger Damien Dussaut befindet. Dussaut selbst möchte den Verein verlassen und ist nicht mit ins Traningslager mitgereist.


Der 23-Jährige Außenverteidiger kann sowohl links, als auch rechts eingesetzt werden und hat auch offensive Qualitäten. Mit Standard Lüttich und RSC Charleroi hat die Eintracht aber bereits Konkurrenz aus Belgien. Frankfurt könnte mit der attraktiveren Liga punkten und dem Spieler eine bessere Perspektive für die Zukunft bieten.

Rsc Anderlecht v Stvv

Dussaut verdient sein Geld als Außenverteidiger in Belgiens höchster Spielklasse



Dussaut wäre nach seinem Landsmann Evan Obite N’Dicka, Torhüter Frederik Rönnow, Felix Wiedwald, Lucas Torro, sowie Offensivspieler Nicolai Müller, der sechste Neuzugang für Frankfurt. Allerdings haben mit Omar Mascarell, Lukas Hradecky, Marius Wolf und Kevin-Prince Boateng vier Leistungsträger der letztjährigen Mannschaft den Verein verlassen.


Mit Dussaut würde die Eintracht einen weiteren Außenverteidiger holen, obwohl auf diesen Positionen der Bedarf gering sein dürfte. Auf der rechten Seite hat der neue Trainer Adi Hütter bereits die Wahl zwischen Timothy Chandler und Danny da Costa. Links streiten sich Jetro Willems und Taleb Tawatha um die Position. Dazu kommt Youngster Deji Beyreuther aus der U19, der in den Profi-Kader hochgezogen wurde und dem man Eintracht-intern viel zutraut.