​Vor wenigen Tagen ist der ​VfB Stuttgart in die Vorbereitung für die kommende Saison gestartet. Dabei konnte ​Trainer Tayfun Korkut bereits mehrere Neuzugänge begrüßen. Auf der Vereinsseite der Schwaben sprach nun Sportvorstand Michael Reschke über seine Transfers und zeigte sich sehr überzeugt von den Verstärkungen für die Defensive.


Als Rechtsverteidiger konnten die Stuttgarter Pablo Maffeo verpflichten. Der Spanier kam für neun Millionen Euro von Manchester City und soll mit ​Andreas Beck um einen Platz in der Stammelf kämpfen. Reschke bezeichnete den 20-Jährigen als einen "absoluten Wunschspieler" und ist sich sicher, dass der Wechsel zum VfB sowohl für den Spieler, als auch den Verein "der richtige Schritt" war. Bereits bei einem Champions-League-Nachwuchsspiel vor einiger Zeit sei er auf das große Talent aufmerksam geworden. Auch der Spieler selbst freut sich auf die neue Herausforderung und versprach, hart an sich zu arbeiten.

Mit Marc-Oliver Kempf konnte der Traditionsverein einen weiteren Youngster für die Defensive verpflichten. Der 23-Jährige kam vom SC Freiburg und soll die Innenverteidigung der Schwaben verstärken. Die starken Leistungen im Abstiegskampf der vergangenen Saison imponierten Reschke und so ist er auch von dem Deutschen komplett überzeugt. Zu den Qualitäten des ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler zählt Reschke dessen Spieleröffnung und auch sein exzellentes Kopfballspiel speziell bei Standards.


Dass Kempf beim VfB in der Abwehrzentrale auf viel Konkurrenz trifft, stört den ehrgeizigen Defensivspieler nicht. "Ich werde mich voll reinhauen, meine Leistung auf den Platz bringen und mich Tag für Tag anbieten. Die sportliche Führung um Michael Reschke hat mir von Beginn an ein gutes Gefühl gegeben und mir vermittelt, dass der VfB voll auf mich setzt", so der 1,86-Meter-Schlaks.

Borna Sosa schließlich wechselte von Dinamo Zagreb an den Neckar und soll auf der linken Abwehrseite eine zusätzliche Option zu Routinier Emiliano Insua darstellen. Auch der 20-Jährige hat laut Reschke ein "enormes Potenzial", was sich schon allein darin zeigte, dass er im erweiterten WM-Kader der Kroaten stand, auch wenn er den Sprung nach Russland nicht ganz packte. Auch bei ihm sei die Entwicklung jedoch "noch lange nicht abgeschlossen. 


Der Youngster selbst hat bislang einen sehr positiven Eindruck vom Verein und der Stadt und verriet, dass ihm die beiden ehemaligen VfB-Spieler Josip Brekalo und Zvonomir Soldo zu dem Wechsel geraten hatten. Gerade für junge Spieler sei der VfB "die richtige Adresse".