Borussia Mönchengladbach hat nicht nur ein Auge auf Alassane Pléa geworfen. Der Angreifer aus Frankreich ist absoluter Wunschspieler von Dieter Hecking und Co. Um sich die Dienste zu sichern, greifen die Fohlen in bisher ungeahnte Ablöse-Sphären.


Auf dem Transfermarkt backte ​Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Jahren humane Brötchen. Heißt: Mehr als 17 Millionen Euro wurde bisher nicht für neues Personal ausgegeben. Alassane Pléa, der als absoluter ​Wunschspieler des Bundesligisten gehandelt wird, wird jedwede Grenze sprengen.


Im Ablösepoker um den französischen Spieler schaukelt sich der Preis aber immer weiter nach oben. OGC Nizza lehnte zuletzt ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro ab. „Ich versuche lieber, meinen Job zu machen. Auf dem Markt ist sehr viel Schindluder, Unkorrektheit und Respektlosigkeit unterwegs. Ich will meine Transfers machen – und was dazu sagen, wenn es was zu sagen gibt“, kommentierte Sportchef Max Eberl kürzlich.

Paris Saint Germain v OGC Nice - Ligue 1

Fohlen-Wunschspieler: Alassane Pléa


Gladbach macht den Geldbeutel auf, was unwesentlich an dem möglichen Verkauf von Jannik Vestergaard liegt. Der dänische Nationalspieler, der bei der WM auf keine Einsatzminute kam, ​ist vor allen Dingen auf der Insel begehrt. Zahlreiche Klubs strecken ihre Fühler aus. Ein Arrangement in Englands Spitzenliga ist Vestergaards Traum.


Die Veräußerungen des langen Verteidigers kommt den Fohlen gerade recht. Denn ohne die wohl eingehenden Millionen des Transfers wäre eine Pléa-Verpflichtung, die letzten Endes gut 25 Millionen Euro verschlucken könnte, ohne wirtschaftliche Vernunft. Der bisher teuerste Einkauf der Borussia war Matthias Ginter, der letzten Sommer 17 Millionen Euro kostete.


Nachdem schon der kicker davon berichtete, dass bei den Ablöseverhandlungen zwischen den Klubs eine Einigung bevorsteht, legt nun auch die französische L'Equipe nach. Demnach wurden die Gespräche nach der zuletzt abgelehnten Offerte wieder aufgenommen. Mit Pléa besteht bereits eine Einigung, der Spieler möchte unbedingt nach Gladbach - obwohl mit Newcastle ein deutlich finanzstärkerer Klub ins Rennen eingestiegen ist. Laut des Berichts muss nur noch "ein wichtiges Detail" geregelt werden.