CR7-Abgang rückt näher: Diese sieben Stars könnten ihn ersetzen

Wie beinahe jedes Jahr gibt es Gerüchte um einen Transfer von Cristiano Ronaldo, doch in diesem Sommer nehmen die Spekulationen ein ungeahntes Ausmaß an. Der fünffache Weltfußballer wird besonders mit dem italienischen Serienmeister Juventus Turin in Verbindung gebracht. So spricht die Marca bereits von einer mündlichen Einigung zwischen Ronaldo und der 'Alten Dame'.


Konkret ist allerdings noch nichts, weshalb die neuesten Meldungen aller Voraussicht nach nur reine Spekulation sind. Dennoch wird seit langem über einen Abschied des 33-Jährigen, der 2009 für die Rekord-Ablösesumme von 94 Millionen Euro von Manchester United zu den 'Königlichen' wechselte, berichtet. Was in den kommenden Wochen passiert ist unklar, doch im Folgenden präsentieren wir sieben Spieler, die Ronaldo - falls er Madrid tatsächlich verlassen sollte - möglicherweise ersetzen könnten.

1. Neymar

Schon lange bevor erneut über einen vermeintlichen Wechselwunsch von Cristiano Ronaldo spekuliert wurde, wurde in den Medien immer wieder berichtet, dass Real Madrid an einer Verpflichtung von Neymar interessiert sei. Der 26-Jährige wechselte im Sommer 2013 für rund 88 Millionen Euro vom FC Santos zum FC Barcelona, verließ die Katalanen jedoch nach vier Jahren und wechselte für die neue Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro zu Paris St. Germain.


In Frankreich trifft Neymar nach Belieben, nach 30 Einsätzen stehen 28 Tore und 16 Assists zu Buche. Dennoch heißt es immer wieder, dass er sich in Paris nicht wohlfühle und eine Rückkehr nach Spanien favorisiere. Schon als Jugendlicher stand er kurz vor einem Wechsel nach Madrid, doch dieser zerschlug sich. Zuletzt wurde über ein angebliches Angebot seitens Real über 310 Millionen Euro berichtet, allerdings folgte umgehend das Dementi der Verantwortlichen.


In Ronaldos Fußstapfen könnte er jedoch einen weiteren Schritt machen, um sich irgendwann einmal den Ballon d'Or sichern zu können. Dieser blieb ihm bislang verwehrt, da er zuletzt immer wieder an Cristiano Ronaldo ging. 

2. Robert Lewandowski

Seit mittlerweile acht Jahren spielt Robert Lewandowski in der Bundesliga und kann in dieser Zeit herausragende Werte vorweisen: In 257 Partien traf er 180 Mal, ganze 106 Tore fielen dabei in seiner Zeit beim FC Bayern München. 2014 wagte der ehrgeizige Pole den Schritt von Borussia Dortmund zum Rekordmeister, wo er sich noch einmal weiterentwickelte - zuletzt allerdings eher negativ auffiel.


Immer wieder machen Berichte über einen Wechselwusch des Starstürmers, der keinen Hehl daraus macht, irgendwann noch einmal für einen anderen Verein auflaufen zu wollen, die Runde. Sein großes Zeil sei Real Madrid, das unter der Leitung von Zinedine Zidane von einem Transfer Abstand nahm. Mittlerweile ist der Franzose jedoch nicht mehr als Trainer tätig, stattdessen übernimmt Julen Lopetegui das Kommando in der spanischen Hauptstadt. 


Die Bayern-Bosse bleiben weiterhin hart, auch Neu-Trainer Niko Kovac rechnet fest mit dem 29-Jährigen. Ein Transfer scheint daher schwierig.

3. Harry Kane

In den letzten Jahren veränderte Ronaldo sein Spiel und entwickelte sich daher zum Torjäger. Als dieser sorgt Harry Kane derzeit auf der größten Bühne des Weltfußballs für Furore. Das Eigengewächs von Tottenham Hotspur erzielte in seinen bisherigen drei WM-Einsätzen sechs Tore. In der Premier League knipst er ebenfalls nach Belieben, steigert seine Ausbeute seit Jahren stetig und beendete die Saison mit 30 Treffern - lediglich Mohamed Salah vom FC Liverpool erzielte mehr.


Allerdings steht Kane an der White Hart Lane noch bis 2024 unter Vertrag, ein Transfer würde den bisherigen Rekord des Neymar-Transfers aller Voraussicht nach sprengen. Doch egal, wie viel Geld ein Verein bieten würde: Die Londoner verschwenden überhaupt keinen Gedanken daran, ihren Star jemals zu verkaufen. 

4. Paulo Dybala

40 Millionen Euro zahlte Juventus Turin im Sommer 2015 an Palermo, um sich die Dienste von Paulo Dybala zu sichern. Der Argentinier beeindruckt seither, erzielte in 140 Partien starke 68 Tore und bereitete weitere 25 vor. In der Vergangenheit wurde er immer wieder mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, doch dort scheint man nicht mehr an einem Transfer interessiert zu sein.


Mit 24 Jahren ist der Angreifer schon weit, allerdings noch nicht endgültig in der Weltspitze angekommen. Dybala gehört die Zukunft, bei Real könnte er möglicherweise den nächsten Schritt machen. Allerdings steht er bis 2022 in Turin unter Vertrag, auch hier scheint ein vorzeitiger Verkauf nicht realistisch.

5. Kylian Mbappe

Kylian Mbappe verblüfft seit der Saison 2016/17 die Fußballwelt. Der 19-jährige Franzose verhalf dem AS Monaco mit 15 Toren und elf Vorlagen zur Meisterschaft, zudem erreichten die Monegassen das Halbfinale in der Champions League, wo man letztlich an Juventus Turin scheiterte. Im vergangenen Jahr wagte er den Schritt zu Paris St. Germain, wo er an der Seite von Neymar und Edinson Cavani spielt. In seinem ersten Jahr in der Hauptstadt kommt er auf 21 Treffer, zudem war er 16 mal als Vorlagengeber zur Stelle.


Auch bei der Weltmeisterschaft überzeugt er. Im Achtelfinale gegen Argentinien erzielte er einen Doppelpack, holte zudem den Elfmeter zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung heraus. Mbappe glänzt aufgrund seiner Geschwindigkeit und seiner Geschicklichkeit am Ball, vor allem aber ist er für sein junges Alter extrem weit. Bislang ist er bis 2022 an PSG gebunden, doch wer weiß, was in Zukunft passieren könnte - auch wenn zuletzt, wie bei Neymar, Meldungen über einen möglichen Transfer umgehend dementiert wurden .

6. Eden Hazard

Seit sechs Jahren läuft Eden Hazard im Dress des FC Chelsea auf und ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der 'Blues'. Aufgrund seines hohen Stellenwertes forderte er nach der enttäuschenden Saison entsprechende Verstärkungen für den Kader, allerdings lässt er seine eigene Zukunft offen. Sein Vertrag läuft noch bis 2020, in der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über einen Wechsel zu Real Madrid. Der Edeltechniker würde sich mit hoher Gewissheit bei den 'Königlichen' durchsetzen, doch um ihn loszueisen, müsste viel Geld in die Hand genommen werden.

7. Marco Asensio

Der letzte Vorschlag kommt aus der eigenen Reihe: Marco Asensio. Der 22-Jährige wechselte vor drei Jahren für 3,5 Millionen Euro von RCD Mallorca zu Real Madrid, wurde zunächst jedoch wieder für ein Jahr an den Ex-Verein verliehen. In seinen ersten beiden Jahren wusste er zu überzeugen, allerdings ist seine Entwicklung noch lange nicht am Ende. Das Potenzial des 15-fachen Nationalspielers ist unbestritten, weshalb sein Vertrag vor einem Jahr bis 2023 verlängert wurde.


Auf lange Sicht kann er möglicherweise einen Spieler wie Cristiano Ronaldo ersetzen, kurzfristig wäre er jedoch nicht die optimale Lösung. Nichtsdestotrotz könnte man es ihm durchaus zutrauen, wenn er noch ein paar Jahre als Spieler reift.