Lange Zeit sah es danach aus, als würde RB Leipzigs Linksverteidiger Bernardo innerhalb der Bundesliga wechseln und sich dem ​VfL Wolfsburg oder de​FSV Mainz 05 anschließen. Doch der Transfer scheint sich nun endgültig zu zerschlagen. Wie die ​Bild berichtet, macht die Konkurrenz aus England ernst, weshalb der 23-Jährige kurz vor einem Wechsel zu Brighton & Hove Albion stehen soll.


Mit dem Tabellen-15. der abgelaufenen Premier-League-Saison ​wurde Bernardo bereits vor gut zwei Wochen in Verbindung gebracht, doch zuletzt kehrte ein wenig Stillstand in der Personalie ein. Nun scheint ein Wechsel jedoch konkreter zu werden: Wie bereits zum damaligen Zeitpunkt berichtet wurde, soll die schlussendliche Ablösesumme für den Brasilianer, der vor zwei Jahren für sechs Millionen Euro von RB Salzburg nach Leipzig wechselte, im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen. 


Brighton wilderte - ähnlich wie Arsenal London - in der Vergangenheit immer wieder in der Bundesliga und verpflichtete in diesem Sommer bereits Leon Balogun vom FSV Mainz 05, zudem stehen seit einem Jahr die Ex-Ingolstädter Pascal Groß und Markus Suttner bei den 'Seagulls' unter Vertrag. Letzterer wäre zugleich ein direkter Konkurrent um den Platz auf der linken Abwehrseite, den Vorzug erhielt jedoch meist der Kameruner Gatean Bong. 

RB Leipzig v Besiktas - UEFA Champions League

  In Brighton hätte Bernardo aller Voraussicht nach - anders als in Leipzig - höhere Chancen auf einen Stammplatz 


Bernardo, der als linker und als rechter Verteidiger auflaufen kann, erlebte in Leipzig einen vielversprechenden Start und kam nach einem Meniskusschaden im November 2016 auf insgesamt 22 Bundesligaspiele in seiner Debüt-Saison. Zuletzt kam er jedoch weniger zum Einsatz und musste sich oftmals hinter Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann und Konrad Laimer anstellen, vor allem die abgelaufene Rückrunde dürfte kaum nach seinen Vorstellungen verlaufen sein. Nach insgesamt 49 Einsätzen stehen die Zeichen auf Trennung.


Dabei wurde vor allem Wolfsburg als Favorit auf einen Transfer gehandelt. ​Geschäftsführer Jörg Schmadtke sucht händeringend nach einem neuen Außenverteidiger, wird sich allerdings nach einer Alternative umsehen müssen.