​Eintracht Frankfurt muss nach dem Abgang von Trainer Niko Kovac in Zukunft auch aller Voraussicht nach ohne ​Kevin-Prince Boateng auskommen. Den Mittelfeld-Boss zieht es zurück nach Italien. Einen warmen Geldregen können die Hessen aber laut Manager Bruno Hübner deswegen nicht erwarten.​


Obwohl der Wechsel des 31-Jährigen noch nicht in trockenen Tüchern ist, erklärte der neue Trainer der Eintracht Adi Hütter bei einer Pressekonferenz zum Trainingsauftakt, dass er nicht mehr mit dem Mittelfeldregisseur plane. Dabei gab er zu Protokoll, dass er kein einziges Mal mit dem Ghanaer gesprochen habe und dementierte dadurch auch einen Bericht der Sportbild, in dem von einem Telefonat zwischen dem Spieler und Hütter die Rede war und darüber, dass Boateng dem 48-Jährigen zugesichert habe, ​auch in Zukunft für die 'Adler' aufzulaufen.

Anscheinend soll der Wechselwunsch des erfahrenen Mittelfeldspielers erst in den letzten Tagen gereift sein. Mit dem Serie-A-Klub US Sassuolo steht bereits ein möglicher Abnehmer parat, offiziell bestätigen wollte aber auch Bruno Hübner den Wechsel noch nicht. Boateng war im Sommer 2017 vom spanischen Erstligisten UD Las Palmas ablösefrei zurück in die Bundesliga gewechselt. Bereits damals wurden die Konditionen für einen eventuellen Abgang aus Frankfurt festgelegt.


"Eine große Ablösesumme wird nicht auf uns zukommen – das war die Absprache. Wir haben ihn ja auch ohne großen finanziellen Aufwand bekommen", so der 57-Jährige laut transfermarkt.de. Konkrete Angebote für den 15-fachen Nationalspieler sollen nach Informationen von Gazzetta di Modina in den kommenden Tagen folgen. Angeblich sollen die Italiener einen Dreijahresvertrag vorbereiten.