Schon frühzeitig wickelte der ​1. FC Köln den Transfer von Lasse Sobiech in trockene Tücher. Bei seinem neuen Arbeitgeber will sich der Innenverteidiger schnell einen Stammplatz ergattern. Sein Wechsel in die Domstadt hat unterdessen auch familiären Bezug.


Mit Dominique Heintz verließ einer der Stammverteidiger den 1. FC Köln in Richtung SC Freiburg. Im Zuge dessen begaben sich die FC-Verantwortlichen frühzeitig auf der Suche nach adäquatem Ersatz, der schließlich in Lasse Sobiech gefunden wurde. ​Zum Nulltarif kam der 27-Jährige vom FC St. Pauli.


„Ich bin nicht gekommen, um mal ein bisschen reinzuschnuppern, sondern um zu spielen“, hegt Sobiech im Gespräch mit dem kicker Stammplatz-Ambitionen. Der Effzeh sei ein ambitionierter Klub, der schnellstmöglich wieder in die 1. Liga wolle. „Das ist der Anspruch, den die Mannschaft und der Verein haben müssen.“

Unter Markus Anfang wird Sobiech aller Voraussicht nach neben dem ehemaligen Kieler Rafael Czichos verteidigen, der ebenfalls den Weg nach Köln fand. Sobiech, zuvor drei Jahre im Hamburger Stadtteil St. Pauli beheimatet, lässt protokollieren, dass sein Wechsel auch familiäre Gründe hatte.


Für den in Schwerte (90 km von Köln entfernt) geborenen Verteidiger „fühlt sich der Wechsel schon ein wenig nach Zurückkommen an“, sagt Sobiech. „Meine Familie hat einen Bezug zur Region. Mein Bruder wohnt in Köln, meine Schwester in Düsseldorf.“ Nun ist die Sobiech-Family wieder näher beisammen.