Germany's forward Marco Reus reacts at the end of the Russia 2018 World Cup Group F football match between South Korea and Germany at the Kazan Arena in Kazan on June 27, 2018. - Germany have been eliminated from a World Cup in the first round for the first time since the Second World War, as the holders are knocked out in the group stage for the fourth time this century. (Photo by Luis Acosta / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - NO MOBILE PUSH ALERTS/DOWNLOADS        (Photo credit should read LUIS ACOSTA/AFP/Getty Images)

Alle raus: So lief es für die BVB-Stars bei der WM in Russland

Sechs aktuelle Spieler von Borussia Dortmund durften den Klub bei der Weltmeisterschaft in Russland vertreten. Nicht jeder konnte sich beim prestigeträchtigen Wettbewerb von seiner besten Seite zeigen, aber einige Lichtblicke gab es dennoch.

1. Marco Reus (Deutschland)

Für Marco Reus war es endlich soweit, er durfte seine erste WM spielen, doch leider war die früher vorbei als erwünscht. Schon nach der Gruppenphase mussten die Deutschen nach Hause. Im ersten Spiel gegen Mexiko stand Reus nicht in der Startelf. Doch nach ein paar Einsatzminuten war klar, er könnte der Retter sein und hat mehr Einsatzzeit für den DFB verdient. Im Schweden-Spiel konnte er diesen Anspruch dann mit einem Tor unterstreichen. Doch leider blieb auch er, wie der Rest der deutschen Mannschaft, im Spiel gegen Südkorea sehr blass und war kaum gefährlich.

2. Lukasz Piszczek (Polen)

Lukasz Piszczek schied mit Polen bereits nach dem zweiten Gruppenspiel offiziell aus. Nur in den ersten beiden Spielen durfte der Dortmunder ran und wusste dabei nicht zu überzeugen. Der Rechtsverteidiger war an in der Defensive zu unkonzentriert und konnte keine Offensiv-Impulse setzen, wo Ex-Dortmunder Lewandowski teils zu sehr auf sich allein gestellt war. Insgesamt eine ungenügende Leistung des BVB-Leistungsträgers.

3. Raphael Guerreiro (Portugal)

Die Portugiesen schieden bereits im Achtelfinale aus. Guerreiro, der für Portugal als Linksverteidiger agierte und dabei einen Assist verbuchen konnte, war stets bemüht und unterstütze das Team um Superstar Cristiano Ronaldo mit seinen Offensivläufen. Eine solide, aber nicht überragende Leistung, die allerdings Favre dazu bringen könnte, ihn auf seiner angestammten Position auf der linken Abwehrseite einzusetzen.

4. Shinji Kagawa (Japan)

Japan und Kagawa mussten nach dem Achtelfinale, trotzt anfänglicher 2:0-Führung, den Nachhauseweg antreten. Nach seinem Elfmeter-Tor im ersten Spiel gegen Kolumbien zeigte sich Kagawa in der Partie gegen Belgien von seiner besten Seite. Gegen ein starkes belgisches Mittelfeld dominierte Kagawa mit filigraner Technik und sorgte für den ein oder anderen gefährlichen Moment. Eine ansprechende und spielerisch gute Leistung einer insgesamt überraschenden japanischen Nationalmannschaft, in der der Dortmunder eine essentielle Rolle einnahm. 

5. Manuel Akanji (Schweiz)

Manuel Akanji ist einer der Lichtblicke der Dortmunder WM-Teilnehmer. Der Innenverteidiger überzeugte konstant durch seine Ruhe, seine Abgeklärtheit und sein konsequentes Zweikampfverhalten. Unglücklicherweise fälschte Akanji einen Schuss von Leipzig-Star Forsberg ab und besiegelte erneut das Ausscheiden der Eidgenossen im Achtelfinale einer WM. Die Leistung des Verteidigers sollte bei Lucien Favre und den BVB-Anhängern allerdings viel Freude erwecken.

6. Roman Bürki (Schweiz)

Als einziger Dortmund-Akteur spielte Roman Bürki in Russland keine einzige Minute. Landsmann und Gladbach-Torwart Yann Sommer spielte ein sehr gutes Turnier und rechtfertigte seine Wahl als Nummer 1 im Schweizer Kasten. Eine Bewertung seiner Leistung fällt somit aus.