Mit Benjamin Pavard scheint der ​FC Bayern die perfekte Alternative für seine Innenverteidigung ausgemacht zu haben. Der VfB Stuttgart, an den der junge WM-Fahrer noch drei Jahre gebunden ist, stellt sich bezüglich eines Transfers jedoch quer.


Beim ​VfB Stuttgart ist man sich bewusst, dass man mit Benjamin Pavard ein echtes Juwel in den eigenen Reihen hält. Nicht umsonst haben die Schwaben die Zusammenarbeit mit dem Franzosen im Dezember vergangenen Jahres vorzeitig bis 2021 ausgeweitet.


Offenbar aber nicht ohne Zugeständnisse. Laut einem Bericht der Sport Bild verfügt Pavard im kommenden Sommer über eine Ausstiegsklausel, die nach Angaben des Sportmagazins bei 35 Millionen Euro liegt. „Wir machen aus der Konstellation, dass Benjamin für 2019 eine Ausstiegsklausel hat, keinen Hehl“, bestätigt VfB-Sportchef Michael Reschke.

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Überzeugt bei der WM: Benjamin Pavard



Nun treten die Münchner Bayern auf den Plan. Demnach bereitet der deutsche Rekordmeister den Transfer von Pavard für 2019 vor. In diesem Sommer vertreten die Stuttgarter einen klaren Standpunkt: der VfB will Pavard unter keinen Umständen an einen anderen Klub abgeben.


Im Gegenzug scheint Jérôme Boateng, an dem unter anderem Paris St. Germain interessiert sein soll, mindestens bis Sommer 2019 beim FC Bayern zu bleiben. Für den wechselwilligen Innenverteidiger sollen bisher keine Angebote in den Büroräumen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic eingegangen sein, sodass die Bayern mit Boateng für die anstehende Saison planen.


Somit gilt dieses Szenario als wahrscheinlich: ​Boateng bleibt vorerst an der Isar und wird im Anschluss durch Pavard ersetzt. „Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt“, schließt Reschke einen vorzeitigen Verkauf aus. „Dass er zur Saison 2019/ 2020 wechseln wird, um bei einem der Top-8-Klubs in Europa zu spielen, halte ich für sehr wahrscheinlich.“