​In den vergangenen Tagen gab es viele Berichte rund um den tragischen Autounfall von Amine Harit in Marokko, bei dem ein 28-jähriger Passant ums Leben kam. Zuletzt wurde zum Beispiel in Frankreich vermeldet, dass der Star-Akteur des FC Schalke 04 mit der Familie des Opfers über eine außergerichtliche Schmerzensgeld-Einigung ​verhandelt. Am Dienstag lieferte aber Manager Christian Heidel erstmals konkrete Informationen zur Situation Harits.


Und dabei konnte der Kaderplaner gute Neuigkeiten an die Medien vermitteln, wie die Bild schreibt: "Amine hatte heute seinen Termin bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft. Das ging alles sehr schnell. Er hat dort noch einmal vorgesprochen, die Polizei hat ihren Bericht vorgelegt. Amine hat anschließend seinen Pass und seinen Führerschein bekommen."

Dies ist ein Produkt der polizeilichen Ermittlungen, die laut Heidel im Bericht dazu von einem "sehr, sehr tragischen Verkehrsunfall" berichten. Harit muss also keine ernsthaften Konsequenzen befürchten und könnte theoretisch in die Vorbereitung einsteigen. Verständlicherweise möchte man aber dem 21-jährigen marokkanischen Nationalspieler nach diesem Schock noch etwas Zeit geben.


"Fakt ist: Amine kann – wenn er will – das Land verlassen und zu uns zurückkommen. Er wird aber noch ein paar Tage bei der Familie bleiben. Das halten wir auch für richtig, weil er in Deutschland wahrscheinlich alleine wäre. Er wird zum gegebenen Zeitpunkt nach Gelsenkirchen kommen", so Heidel abschließend. 

​​Bis zum Trainingslager in Mittersill, das am 29. Juli beginnen wird, soll Harit spätestens wieder bei seinem Klub verweilen. Ob aber der noch sehr junge Fußballer in den nächsten Monaten oder gar Jahren dieses Ereignis verarbeiten wird, bleibt abzuwarten.