​Nach einer fantastischen Rückrunde starteten die Spieler des ​VfB Stuttgart am Montag mit den obligatorischen Leistungschecks in die Vorbereitung für die kommende Saison. Dabei konnte sich Trainer ​Tayfun Korkut auch über die Rückkehr von Routinier Andreas Beck freuen.


Der rechte Außenverteidiger konnte nach seinem Wechsel im Sommer 2017 vor allem unter dem neuen Trainer der Schwaben überzeugen und kam auf insgesamt 23 Einsätze in der Liga. Im April zog er sich jedoch eine Teilruptur des Kreuzbands zu und fiel für die letzten vier Spiele aus. 


Bereits im Mai lobte Sportvorstand Michael Rescke die hervorragende Einstellung des 31-Jährigen, der auch in der Reha immer Vollgas gab. Lohn der großen Anstrengungen war, dass der ehemalige deutsche Nationalspieler pünktlich zu den Leistungstests wieder in den Kreis der Mannschaft stoßen konnte und seinen Teamkollegen in Nichts nachstand.

Die schnelle Genesung dürfte für den erfahrenen Außenverteidiger sehr wichtig sein, schließlich muss er sich in der kommenden Spielzeit mit mehr Konkurrenz auf seiner Position auseinandersetzen. Pablo Maffeo wechselte für rund neun Millionen Euro von ​Manchester City an den Neckar und dürfte sich nicht lange mit einem Platz auf der Ersatzbank zufriedengeben.


Doch auch wenn Beck langsam ins zweite Glied zurückgedrängt werden sollte, dürfte er als verlässlicher Back-up eine nicht unwichtige Rolle einnehmen. Schließlich verfügen nicht viele Spieler der Stuttgarter über einen solch reichen Erfahrungsschatz wie der Deutsche. Wer am 18. August in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Hansa Rostock die Nase vorn haben wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Den Kampf nimmt der Meister von 2007 aber mit Sicherheit an.