​Als ​Felix Passlack im Sommer 2017 von Borussia Dortmund an die ​TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen wurde, ging man zunächst davon aus, dass dieser Deal für alle Beteiligten ein echter Gewinn sein würde. Doch bei den Hoffenheimern konnte sich der Außenverteidiger nicht durchsetzen. Nun äußerte sich Manager Alexander Rosen zu der gescheiterten Leih-Aktion. 


Ursprünglich war die Leihe auf zwei Jahre ausgelegt, aber aufgrund von mangelnder individueller Perspektive im Kraichgau, zogen die Beteiligten die Reißlinie und beendeten den Deal in beiderseitigem Einvernehmen vorzeitig. Dabei kehrt der 20-Jährige dennoch nicht zu den Schwarz-Gelben zurück, sondern wurde bereits ​an den englischen Zweitligist Norwich City weiter verliehen.

Auf der Vereinsseite der TSG erklärte Alexander RosenDirektor Profifußball der Sinsheimer, die Beweggründe für diese Entscheidung. "Felix ist ein sehr talentierter Spieler mit einem einwandfreien Charakter, aber die für jeden jungen Akteur so wichtigen Einsatzzeiten konnten wir nicht in einem für ihn sinnvollen Maß in Aussicht stellen", so der 39-Jährige.


In der abgelaufenen Saison kam Passlack bei der TSG lediglich auf zwei Einsätze in der Bundesliga. Zumeist musste der vierfache deutsche U20-Nationalspieler in der zweiten Mannschaft des Bundesligisten aushelfen und konnte dabei zumindest zwölf Spiele in der Regionalliga Südwest bestreiten. Für die Ansprüche des ehrgeizigen Youngsters ist dies jedoch viel zu wenig, schließlich durfte er mit dem BVB in der Saison 2016/17 bereits Champions-League-Luft schnuppern.