Nach eineinhalb Jahren ist die Zeit von Coke auf Schalke endgültig vorbei. Der 31-jährige Spanier wechselt fest zurück in die Heimat. Beim UD Levante spielte der Rechtsverteidiger bereits in der abgelaufenen Rückrunde auf Leihbasis. Trotz seiner schwierigen Zeit in Deutschland hat sich Coke nun mit beeindruckenden Worten verabschiedet.


Als der ​FC Schalke im Sommer 2016 die Verpflichtung von Coke bekannt gab, schienen die Knappen einen Transfercoup gelandet zu haben. Der spanische Rechtsverteidiger gewann immerhin zuvor mit dem FC Sevilla dreimal die Europa League. Doch die Zeit im Ruhrpott stand für Coke unter keinem guten Stern: Noch in der Vorbereitung auf seine erste Bundesliga-Saison riss sich der 31-Jährige das Kreuzband. 


Unter Ex-Coach Markus Weinzierl kam er deshalb erst am 26. Spieltag zu seinem Pflichtspiel-Debüt in Königsblau - ausgerechnet im Derby gegen den BVB, könnte man sagen. Es hatte den Anschein, als könnte Coke auf Schalke doch noch zur Erfolgsstory werden. Die letzten sechs Spiele der Saison bestritt der Spanier allesamt über die volle Distanz.


Keine Chance bei Tedesco


Unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco folgte allerdings der sportliche Rückschlag. Coke kam in der vergangenen Hinrunde nur eine Minute zum Einsatz. Der 31-Jährige passte nicht in das Tedesco-System, fühlte sich nach Angaben von Manager Christian Heidel nicht wohl auf der rechten Seite vor einer Dreierkette. Auch seine fehlende Schnelligkeit führte dazu, dass ihn Tedesco weitestgehend ignorierte. Coke ließ sich im Januar zurück in die Heimat verleihen, ein halbes Jahr später ​verpflichtete UD Levante den erfahrenen Außenverteidiger fest.

Das (sportliche) Missverständnis fand ein Ende. Eine Lösung, die wohl für beide Seiten das Beste ist. Am herausragenden Charakter des Spaniers gibt es indes keine Zweifel. Coke hat sich am Montagabend über die sozialen Medien mit ganz viel Stil von Schalke verabschiedet. 

​​"Es war eine Ehre, Teil dieses großen Klubs zu sein. Vielen Dank an alle Mitarbeiter und die Menschen, die S04 unterstützen", schrieb er und richtete auch den ehemaligen Kollegen seinen Dank aus: "Liebe Mitspieler: Ich habe es sehr mit euch genossen, viel Glück und Glückauf. Danke!!!"