Nach einer Saison auf Leihbasis bei der ​TSG Hoffenheim will Serge Gnabry ab der kommenden Runde beim FC Bayern voll angreifen. Noch laboriert der Flügelstürmer aber an einer Verletzung, die ihn in den kommenden Wochen aber nicht mehr behindern wird.


Ein Muskelbündelriss in den Adduktoren beendete die Saison von Serge Gnabry frühzeitig. Dabei war der Flügelflitzer mit zehn Toren und sieben Vorlagen einer der Aushängeschilder der TSG Hoffenheim. „Ich arbeite hart an meinem Comeback. Der Ball wird in den nächsten Tag dazu kommen. Ich freue mich bereits auf das Zusammenspiel mit den anderen“, sagte Gnabry während einer Pressekonferenz.

Mittelfristig soll der 22-Jährige die Routiniers Franck Ribéry und Arjen Robben ablösen. Gnabry freut sich, in Zukunft unter Niko Kovac trainieren zu dürfen, der sehr ehrlich und direkt sei und einen „coolen Eindruck“ mache. „Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit. Ich habe auch mit Spielern von Eintracht Frankfurt darüber gesprochen. Sie haben nur Gutes berichtet und gesagt, dass es einfach ist, mit ihm zusammenzuarbeiten“, so Gnabry.

Vor dem Konkurrenzkampf in München scheut der Deutsch-Ivorer nicht zurück – im Gegenteil. Er sei durch seine Zeit in Hoffenheim noch torgefährlicher geworden. „Ich traue mich das Eins-gegen-Eins zu, ich bin selbstbewusst“, sagte Gnabry. Auch bei den Verantwortlichen steigt die Vorfreude, ​mit der künftigen Nummer 22 zusammenzuarbeiten.


Gnabry sei „eine Erfrischung“ für die Mannschaft, erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Gnabry werde zukünftig auch in der Nationalmannschaft eine große Rolle spielen, sagte der Manager. „Wir erwarten uns viel von Serge.“ Auch Kovac frohlockte: „Ich bin froh, das er auf unserer Seite ist. Er hat Fähigkeiten in Bremen und Hoffenheim gezeigt, die der ​FC Bayern sucht.“