Ein Mega-Transfer könnte konkrete Formen annehmen: Juventus Turin soll sich mit Cristiano Ronaldo mündlich auf einen Wechsel verständigt haben. Der Deal hänge allein an den Ablöseverhandlungen mit Real Madrid. Für CR7 weichen soll Juves bisheriger Rekord-Einkauf.


​Nicht PSG, die Größen aus der Premier League oder die Klubs aus China, die mit dem Geld nur so um sich werfen - ​Juventus Turin soll die besten Chancen auf Cristiano Ronaldo haben. Das berichtet zumindest das spanische Blatt ​Marca. Demnach sei der italienische Rekordmeister bereit, CR7 mit einem Vertrag bis 2022 auszustatten und ihm ein Jahresgehalt von rund 30 Millionen Euro zu bieten.

Die Marca bezieht sich dabei erneut auf das zerrüttete Verhältnis zwischen dem fünfmaligen Weltfußballer und ​Real-Präsident Florentino Perez. Und ebenfalls auf die jüngsten Berichte, wonach sich Ronaldo mit den Königlichen ​im Januar auf eine Reduzierung der Ausstiegsklausel geeinigt haben soll. Im bis 2021 laufenden Arbeitspapier steht offiziell eine Klausel in Höhe von einer Milliarde Euro. Ronaldo habe aber eine schriftliche Bestätigung, die Königlichen für eine deutlich geringere Summe verlassen zu dürfen - solange der neue Klub nicht PSG heißt oder aus Spanien kommt.


In der Vereinbarung soll die Rede davon sein, dass Ronaldo Madrid für eine "angemessene Summe" verlassen darf. Die italienische Tuttosport hatte am Montag bereits über das konkrete Juve-Interesse gesprochen. Die Bianconeri seien zuversichtlich, die geforderte Ablöse stemmen zu können und haben mit CR7 bereits eine mündliche Einigung erzielt. Rund 30 Millionen Euro Jahresgage würde Ronaldo fünf Millionen Euro mehr bringen, als das ​letzte Angebot von Real.


Kurz vor der Weltmeisterschaft hatten die Königlichen versucht, Ronaldo mit einer Gehaltssteigerung auf 25 Millionen Euro zu besänftigen. Der 33-Jährige soll allerdings ​über das Angebot verärgert gewesen sein. Ein mögliches Indiz, dass der Portugiese in diesem Sommer tatsächlich Ernst machen will und nach neun Jahren einen Wechsel anstrebt.

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Muss er für CR7 weichen? Juves bisheriger Rekord-Einkauf Gonzalo Higuain.



Für einen Mega-Deal spricht laut der Marca auch, dass man bei Real in der Vergangenheit den wechselwilligen Spielern keine Steine in den Weg gelegt hatte. Zuletzt etwa bei James Rodriguez und Alvaro Morata. Aufseiten von Juventus soll das nötige Kleingeld auch mit einem Verkauf von Gonzalo Higuain generiert werden. Der 30-jährige Argentinier kam erst vor zwei Jahren von Neapel zu Juve. Kostenpunkt damals: 90 Millionen Euro. Für CR7 muss man deutlich mehr auf den Tisch legen.