Ab der Saison 2019/20 ​übernimmt Julian Nagelsmann bei RB Leipzig. Wer zur kommenden Saison das Ruder bei den Bullen hält, ist jedoch weiterhin offen. Sportchef Ralf Rangnick, der als Kronfavorit auf die vakante Stelle gilt, zögert.


Für Donnerstag sind bei ​RB Leipzig die obligatorischen Leistungstests inklusive Ausdauerdiagnostik angesetzt. Am kommenden Montag starten die Roten Bullen mit dem offiziellen Trainingsauftakt in die Saison. Allerspätestens dann muss die Trainerfrage geklärt sein. Ob Ralf Rangnick für eine Saison das Zepter übernimmt, scheint offen.


Der Bild zufolge zögert Rangnick, weil er um die Risiken einer erneuten Doppelbelastung weiß. Als der inzwischen 60-Jährige Leipzig 2015 für ein Jahr in Doppelfunktion übernahm, standen die Bullen noch in der 2. Bundesliga. Das Pensum, das Rangnick nun absolvieren müsste, wäre viel größer.

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Julian Nagelsmann steht als neuer Leipzig-Trainer fest


Im Zuge dessen arbeitet Rangnick gemeinsam mit Klubchef Oliver Mintzlaff weiterhin an einer Alternativlösung. ​Jesse Marsch soll nach wie vor eine Option sein. Der 44-Jährige träume schon lange vom Schritt in den europäischen Fußball, heißt es. Marsch coacht seit drei Jahren das New Yorker Farmteam des Red-Bull-Imperiums.


Klar ist: Übernimmt Julian Nagelsmann ab der Saison 2019/2020 das Cheftrainer-Amt in Leipzig, ist für Marsch kein Platz mehr. Dass der US-Amerikaner als Assistenztrainer in Deutschland bleibt, ist unwahrscheinlich. Sollte Marsch kommen, müsste erst das weitere Vorgehen nach der kommenden Saison verhandelt werden.