Mit der schwedischen Nationalmannschaft weilt Albin Ekdal dieser Tage bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Während er beim ​Hamburger SV lediglich Reservisten-Standing hat, spielt der Mittelfeldmann bei den Drei Kronen eine wichtige Rolle. HSV-Sportvorstand Ralf Becker freut sich für Ekdal.


Seit Albin Ekdal 2015 für immerhin 4,5 Millionen Euro Ablöse von Cagliari Calcio zum Hamburger SV wechselte, machte er keineswegs durch Leistung auf sich aufmerksam. Von 102 möglichen Bundesligaspielen absolvierte der zentrale Mittelfeldspieler gerade mal 54 Partien. ​Meist fiel Ekdal durch Verletzungen aus.


Das ist bei der Nationalmannschaft Schwedens anders: Bei der gerade laufenden Weltmeisterschaft in Russland gehört Ekdal zur Stammformation, verpasste in drei Spielen nur 29 Minuten durch späte Auswechslungen. Für die Drei Kronen geht es am heutigen Dienstag (16 Uhr) gegen die Schweiz um den Einzug in das Viertelfinale.

Mexico v Sweden: Group F - 2018 FIFA World Cup Russia

Steht mit Schweden im Achtelfinale: Albin Ekdal (l.)



„Es läuft für Schweden und natürlich auch für Albin persönlich super. Es freut uns, dass einer unserer Spieler die Möglichkeit hat, ins Viertelfinale einzuziehen“, kommentiert Hamburgs Sportchef Ralf Becker in der Bild. Bei den Rothosen hat Ekdal nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga wohl keine Zukunft mehr.


Ein offizielles Angebot ist beim HSV indes noch nicht eingegangen. Mit Ekdal, dessen Vertrag 2019 ausläuft, können die Hamburger in diesem Sommer letztmalig eine lukrative Ablöse kassieren. Gerüchte gab es unlängst über eine Rückkehr nach Cagliari. Auch Udinese Calcio soll an dem 28-Jährigen interessiert sein.