​Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat sich auf der Pressekonferenz beim Bremer Saison-Auftakt nach dem Abgang von Thomas Delaney zu neuen möglichen Führungsspielern  geäußert - und diesbezüglich seine Erwartungen an Maximilian Eggestein verraten.


Angesprochen auf eine wichtigere Rolle des 21-jährigen Mittelfeldspielers aus der eigenen Jugend meinte Kohfeldt, dass es dabei keinen direkten Zusammenhang zum Abgang von Delaney gebe. "Ich bin zuversichtlich, dass Maxi Verantwortung übernimmt und eine ähnlich konstante Rolle spielen wird", meint der Trainer zu seinen Erwartungen an Eggestein. Allerdings wolle er dem 21-Jährigen nicht aufbürden, der absolute Leader sein zu müssen.

Die Frage nach neuen Führungsspielern bei den Bremern ist eine durchaus naheliegende, nachdem neben dem natürlichen Leader Delaney, der zu ​Borussia Dortmund wechselt, auch der langjährige Werder-Stammspieler Zlatko Junuzovic den Verein Richtung Salzburg verlassen hat. Kohfeldt nannte angesprochen auf diese Frage vor allem Topspieler Max Kruse, Philipp Bargfrede, Abwehrchef Niklas Moisander und Neuzugang Martin Harnik - aber auch das junge Eigengewächs Maximilian Eggestein. 


"Maxi Eggestein ist schon jemand, auf den ich mich zu hundert Prozent verlassen kann. Das weiß er, und das weiß auch ich", meint Kohfeldt über den Youngster, den er in der letzten Saison zum Stammspieler machte und bereits aus der ​Werder-Jugend kennt. Eggestein habe dabei auf seine Weise auch schon in der vergangenen Saison geführt. Der zentrale Mittelfeldspieler war dabei vor allem durch seine Leistungsbereitschaft vorangegangen und hatte sich als lauf- und zweikampfstarker Spieler ausgezeichnet.

Kohfeldt macht sich in dieser Frage aber keine Sorgen und will erst einmal die ersten Trainingseinheiten und Spiele abwarten. "Wir haben genug Spieler, die Führungsspieler sein können", so Kohfeldt.