​Nabil Fekir hatte eine unglaubliche Saison hinter sich und konnte auch seinen Nationaltrainer Didier Deschamps davon überzeugen, ihn mit nach Russland zu nehmen. Der Franzose hat für Lyon in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend 23 Treffer erzielt und weitere acht vorbereitet. Eine solche Qualität wollte auch der FC ​Liverpool und nachdem der Deal in Höhe von 68 Millionen Euro scheiterte, herrscht nun Funkstille zwischen beiden Parteien. Könnte der Transfer dennoch stattfinden?


Der FC Liverpool hat seitdem Abbruch der Verhandlungen nicht mehr mit Olympique Lyon gesprochen. Ein Deal im Wert von 68 Millionen Euro stand damals kurz vor dem Abschluss, aber wurde in letzter Sekunde nach dem Medizincheck seitens Liverpool abgebrochen.


​Das war am 8. Juni. Liverpool hat seitdem weder versucht neu zu verhandeln, noch hat in den Wochen danach Kommunikation mit Lyon stattgefunden. Liverpool wollte den Spieler noch vor rund einem Monat und stellte alles auf die Beine, einigte sich mit Lyon auf eine Gebühr und klärte persönliche Angelegenheiten mit Fekir selbst. Alles was benötigt wurde, war ein Arzt, um den Deal abzuschließen, und das war der Moment, in dem Komplikationen auftraten.

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Seitdem hat sich nichts geändert, einzig ​Lyon gab eine öffentliche Erklärung zu diesem Thema ab und bestätigte, dass die Verhandlungen eingestellt wurden. Angesichts der Schwere von Fekirs Knieverletzung im Jahr 2015 war es unvermeidlich, dass alle Interessierten vorsichtig vorgehen würden, bevor sie das Risiko feststellten, so viel für einen Spieler auszugeben, unabhängig davon, wie hoch er bewertet wird. 


Nichtsdestotrotz sollte Liverpool handeln, wenn sie den Spielmacher verpflichten wollen, denn Interessenten gibt es zuhauf. Lyon-Präsident Jean-Michel Aulas machte dies auch durchaus deutlich: "Nachdem der Liverpool-Transfer geplatzt war, meldeten viele Klubs ihr Interesse an ihm an. Darunter auch Real Madrid mit seinem neuen Trainer. Alles ist möglich. Wir möchten, dass er bleibt. Aber falls er uns verlassen möchte, werden wir versuchen, den bestmöglichen Verein für ihn zu finden."