​Bobby Wood wird nach dem Abstieg des Hamburger SV in die 2. Bundesliga aller Voraussicht nach nicht zu Hannover 96 wechseln. Trotz hinterlegtem Interesse glaubt 96-Manager Horst Heldt nicht an eine Verpflichtung der HSV-Stürmers. Während Wood also wohl nicht zu den Niedersachsen kommen wird, soll Top-Torjäger Niclas Füllkrug seinen Vertrag nach dem abgelehnten Rekordangebot von Borussia Mönchengladbach nun verlängern.


Wie der ehemalige Sportdirektor des FC Schalke 04 gegenüber der Neuen Presse erklärte, habe man beim Hamburger SV bezüglich Wood zwar "das Interesse hinterlegt", dennoch wolle sich Heldt "nicht darauf verlassen", dass der US-Amerikaner zur neuen Saison zu den Niedersachsen wechselt. Hannover 96 ließ zudem bereits durchblicken, sich anderweitig umzusehen. Wood gilt beim Bundesliga-Absteiger aus Hamburg aufgrund einer schwachen Saison und seines vergleichsweise üppigen Jahresgehalts als einer der Streichkandidaten. Der Spieler selbst hält sich allerdings alle Türen offen und lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit. Sein Vertrag an der Elbe läuft ohnehin noch bis Sommer 2021.

Neben der Personalie Wood bestätigte Heldt auch noch einmal das ​abgelehnte Rekordangebot von Borussia Mönchengladbach für seinen in der abgelaufenen Spielzeit treffsichersten Schützen, betonte im gleichen Atemzug aber auch die Sinnlosigkeit eines Transfers für die Hannoveraner und den Verbleib des Stürmers bei den Niedersachsen. "Es wäre verdammt viel Geld gewesen. Gladbach hat viel investiert, das wäre der Rekordtransfer bei Hannover 96 geworden, aber es macht keinen Sinn, wenn wir für eine gleichwertige Alternative gleich viel hätten ausgeben müssen", so der 48-Jährige. Aktuell arbeite man nun an einer Vertragsverlängerung mit dem Stürmer, wie Heldt weiter verriet. 

Mit Martin Harnik (Rückkehr zu Ex-Klub Werder Bremen) und dem ​Brasilianer Jonathas hat der Tabellen-13. der letzten Spielzeit zudem bereits zwei Angreifer verloren. Immerhin kassiert der Bundesligist für den Stürmer 200.000 Euro Leihgebühr von Brasiliens Topklub Corinthians Sāo, der auch sein komplettes Gehalt übernimmt.