​Der VfB Stuttgart hat mit Benjamin Pavard vor zwei Jahren einen absoluten Top-Transfer gelandet, denn der Youngster hat sich nicht nur beim VfB als Stammkraft etabliert, er zeigt mittlerweile auch in Frankreichs Nationalmannschaft hervorragende Leistung. Er steht bei vielen Top-Klubs auf dem Einkaufszettel und sein traumhafter Volleytreffer gegen Argentinien macht ihn nur noch beliebter. Nun soll der Stuttgart bereits einen möglichen Nachfolger ins Auge gefasst haben.


Benjamin Pavard ist die Entdeckung der vergangenen Bundesliga-Saison. Der 1,86 Meter große Verteidiger kam vom französischen Erstligisten OSC Lille für rund 5 Millionen Euro zum VfB Stuttgart, um dort nach seinem Wiederaufstieg ins deutsche Oberhaus, in der letzten Saison jedes Ligaspiel zu absolvieren. 


Dass der flexible Rohdiamant sowohl als Innenverteidiger und als Außenverteidiger hervorragende Leistungen abruft, macht ihn auf dem Transfermarkt natürlich sehr begehrt. Seit November 2017 spielt er auch in Frankreich A-Nationalmannschaft und kann dort bislang ebenfalls überzeugen. Seine unhaltbare Volleyabnahme beim WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Argentinien hat die Begierde großer Vereine nach seiner Unterschrift nur noch vergrößert. 

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Wer ersetzt den talentierten Pavard im Falle eines Abgangs?


Scouts diverser finanzstarker europäischer Klubs haben ein Auge auf ihn geworfen, darunter der SSC Neapel, der FC Arsenal, Borussia Dortmund, Olympique Marseille und Paris-Staint-Germain. Es scheint fraglich, ob Stuttgart ihn halten kann, da sein vertrag keine Ausstiegsklausel beinhaltet und eine hohe Ablösesumme ist sehr verlockend für die Schwaben. Sein aktueller Marktwert liegt bei 30 Millionen Euro, doch das Riesenpotenzial des Jungprofis erlaubt es dem VfB Stuttgart erst bei einem Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro gesprächsbereit zu sein.


Sollte Pavard tatsächlich gehen, muss ein Ersatz her und die Verantwortlichen des VfB haben wohl bereits einen möglichen Nachfolger ins Auge gefasst. Ramy Bensebaini könnte laut L'Equipe-Informationen Rennes und die Ligue 1 diesen Sommer in Richtung Stuttgart verlassen. Der 23-jährige algerische Nationalverteidiger, der bis Juni 2020 in der Bretagne unter Vertrag steht, wurde bereits mehrfach gescoutet und die Schwaben sollen sich bereits einige Male über ihn informiert haben.